Sichere Obsternte

Eisenstadt, 4. 9. 2018

In den heimischen Obstgärten herrscht wieder Hochbetrieb – die Obsternte steht auf dem Programm. Doch Vorsicht: morsche Äste, geflickte Sprossenleitern und mangelhaftes Schuhwerk können leicht zu Unfällen führen.

Die Tipps des Zivilschutzverbandes:

  • Vor Arbeitsbeginn Leitern und Tritte gründlich auf Schwachstellen, Schäden und Belastbarkeit prüfen.
  • Schutzeinrichtungen an Schiebeleitern oder Stehleitern dürfen nicht entfernt oder unwirksam gemacht werden.
  • Keine unsachgemäßen Veränderungen vornehmen, z.B. Leiterverlängerung durch angenagelte Bretter oder angebundene Rundhölzer.
  • Leitern immer standsicher aufstellen (Aufstellwinkel 65°-75°) und gegen Verschieben und Abrutschen sichern. Auf festen und ebenen Untergrund achten.
  • Am besten die Leiter mit geeigneten Hilfsmitteln festbinden. So steht sie fest und kann sich nicht ruckartig bewegen.
  • Besondere Vorsicht bei Hanglagen. Hier kann die erforderliche Standsicherheit durch die Verwendung von Spezialleitern mit Extra-Stützen erreicht werden.
  • Übermäßiges, seitliches Hinausbeugen auf der Leiter ist ebenso zu vermeiden, wie das Vollbringen von Akrobatiknummern auf der letzten Leitersprosse.
  • Ziehen Sie daher beim Abernten nie größere Äste an sich heran, nur um noch ein Stück Obst zu erreichen. Stellen Sie lieber einmal mehr die Leiter um.
  • Werkzeug steckt man am besten in einen dafür vorgesehenen Gurt oder eine Werkzeugweste. Eimer hängen sicher an einem s-förmigen Haken. Gute Hilfsmittel sind Pflücktaschen zum Umhängen – damit hat man beide Hände frei und kann sich gut an der Leiter festhalten.
  • Festes Schuhwerk mit rutschhemmenden Sohlen tragen.

zsv

 

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