LH-Stv. Tschürtz wirft Ministerin Bogner-Strauß „unprofessionelles Verhalten“ vor

Eisenstadt, 31. 8. 2018

.

Die neue 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Kinderbetreuung sorgt nach wie vor für Diskussionen. Jedenfalls sehen die SPÖ-geführten Länder, darunter das Burgenland, noch Gesprächsbedarf mit der zuständigen ÖVP-Ministerin Bogner-Strauß. Diese wiederum möchte dem Vernehmen nach ausschließlich mit Kärntens SPÖ-Landeshauptmann Kaiser sprechen, aber etwa nicht mit Burgenlands SPÖ-Landeshauptmann Niessl. Niessls Koalitionspartner, die FPÖ, reagiert darauf mehr als verschnupft.

Johann Tschuertz
LH-Stv. Johann Tschürtz, FPÖ

Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz: „Ich kann diesen Zugang der Ministerin überhaupt nicht nachvollziehen. Auf den Gesprächswunsch eines Landeshauptmannes, der derzeit noch dazu Vorsitzender der LH-Konferenz ist, nicht einzugehen, die sachliche Auseinandersetzung zu verweigern, ist unhöflich und stillos .Bogner-Strauß gefährdet mit ihrem unprofessionellen Verhalten die Beschlussfassung einer guten Vereinbarung, die mehr Geld für die Kinderbetreuung brächte.“

Inhaltlich kommentiert der FPÖ-Politiker die Vereinbarung nicht, nur so viel: „Bei allem Verdacht, wonach die SPÖ-geführten Länder aus rein parteipolitischen Gründen noch nicht zugestimmt haben könnten. Die Fragen, die ich von Landeshauptmann Niessl gehört habe, haben Gehalt. Wir haben im Burgenland in der Kinderbetreuung in den letzten Jahren mehr weitergebracht als andere Länder. Daher würde ich den Wunsch nach flexiblerem Mitteileinsatz nicht von vornherein vom Tisch wischen. Man muss halt reden.“

Hier geht es zum Video auf YouTube

Share Button

Related posts