Krankenkassen: Keine Spielchen auf Kosten der Gesundheit

Eisenstadt, 29. 8. 2018

Zu den geplanten Einsparungen im Krankenkassenbereich werden Halbwahrheiten verbreitet. „Hier bedarf es Aufklärungsarbeit und Richtigstellungen, anstatt die Bevölkerung zu verängstigen“, so 2. LT-Präs. Ing. Rudolf Strommer und LAbg. Bgm. Markus Ulram. Der Planstellenerweiterung eines weiteren Kinderarztes im Bezirk Neusiedl am See steht nichts im Wege.

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LAbg. Bgm. Markus Ulram, 2. LT-Präs. Rudolf Strommer

„Die von der burgenländischen Gebietskrankenkasse kritisierten Einsparungen im Gesundheitsbereich seitens der Bundesregierung müssen richtig gestellt werden“, betont Strommer „und nicht als Vorwand  für fehlende Ausschreibungen eines Kinder- und Jugendarztes im Bezirk Neusiedl“.

„Richtigerweise sind die Ausschreibungen und Einzelverträge mit Ärzten von den beschlossenen Maßnahmen nicht betroffen“, betont Ulram. Einsparungen betreffen die Verwaltung, gefährden aber keinesfalls eine ausgeglichene Gebarung.

Bislang erfolgte keine Ausschreibung eines weiteren Kinderarztes im Bezirk Neusiedl am See. Direktor Moder (BGKK) nehme die Ausgabenbremse der Bundesregierung im Krankenkassenbereich als Vorwand für die fehlende Ausschreibung kritisieren die Bezirksvertreter. „Aus unserer Sicht steht einem weiteren Kinderarzt in unserem Bezirk nichts im Wege, außer die Willkür der burgenländischen Gebietskrankenkasse und der rot-blauen Landesregierung. Hier werden Spielchen auf Kosten der Gesundheitsversorgung gemacht, die eines Krankenkassendirektors nicht würdig sind!“, stellen Ulram und Strommer klar und betonen: „Wir werden uns weiterhin für einen zweiten Kinderarzt einsetzen.“

 

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