FPÖ Bruckneudorf gegen Liber-Wohnbauprojekt

Bruckneudorf, 27. 8. 2018

FPÖ-Bruckneudorf unterstützt Bürgerinitiative gegen Liber-Wohnbauprojekt in der Lindenbreite

Gewinnmaximierung für Immobilienfirma darf nicht auf Kosten der Anrainer gehen. Zivilgesellschaftlicher Widerstand als Ausdruck des Aufbegehrens gegen das sich „alles gefallen lassen“ ist absolut begrüßenswert und unterstützungswürdig.

Die FPÖ-Bruckneudorf hat sich in den letzten Wochen mit Bedacht nicht öffentlich zu dem Wohnbauprojekt von Liber-Immobilien in der Lindenbreite geäußert. „Auch wenn es regelmäßigen Kontakt zu der Bürgerbewegung gegen das Bauprojekt gab, haben wir uns als Freiheitliche öffentlich bewusst zurückgehalten, um der Bürgerinitiative nicht ihre Überparteilichkeit zu nehmen und in die Tiefen der Parteipolitik zu ziehen“ erläutert Ortsparteiobmann und Gemeinderat Mario Jaksch. „Damit ist nun auf Grund der Dringlichkeit, auch mit Einverständnis entscheidender Mitglieder des Widerstandes in der Lindenbreite, Schluss.“

An dem 2015 vorgestellten Wohnbauprojekt mit elf Reihenhäusern hatte weder von Seiten der Gemeinde, noch der Bewohner der Lindenbreite, jemand etwas auszusetzen. Im Juni 2017 stimmte die FPÖ-Fraktion im Gemeinderat auch dem Grundstücktausch zwischen Liber-Immobilien und der Gemeinde Bruckneudorf zu, da uns dies als Win-Win-Situation für beide Seiten garantiert wurde. „Gerade auch diese Aktion zeigt auf, dass die ganze Sache auf gut Deutsch ‚zum Himmel stinkt‘ und wir offenbar absichtlich und vorsätzlich getäuscht wurden. Denn ohne diesen Tausch wäre zumindest der zweite angedachte Wohnblock nicht realisierbar. Aber auch die weitere Vorgehensweise wie zum Beispiel die Abänderung der Baupläne um nach außen Verhandlungsbereitschaft zu signalisieren, in Wahrheit aber nur den Zweck verfolgt sich den unmittelbar betroffenen Anrainern bei der Bauverhandlung zu entledigen, offenbart ja schon eine rechtlich leider zulässige, moralisch aber mehr als hinterfragungswürdige Geschäftsmoral. „Aus eben diesen Gründen ist der immer noch aktive Widerstand unserer Ansicht nach absolut gerechtfertigt und unterstützungswürdig“ resümiert verärgert OPO GR Mario Jaksch.

fpö

Share Button

Related posts