Vorderladerschützen WM in Eisenstadt – Überblick

Eisenstadt, 24. 8. 2018

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Das Schießen mit Vorderladern ist wohl die ursprünglichste Art des Schießens mit Feuerwaffen überhaupt, deren Ursprung bis Anfang des 14. Jahrhunderts zurück geht und bis fast Ende des 18. Jahrhunderts ausgeübt wurde. Mit Einführung der modernen Patronenwaffen gerieten die Vorderlader zwar etwas in Vergessenheit, aber circa Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Faszination des Schießens mit Vorderladern wiederentdeckt und findet weltweit immer mehr Anhänger. 1971 traf man sich nach Einladung der Arquebusiers de France zu einem internationalen Wettkampf in Vaudoy en Brie, um nach gemeinsam, bereits vorher abgesprochenen Regeln, ein internationales Vorderladerschießen abzuhalten. Nach Teilnahme von britischen, deutschen, italienischen, französischen, spanischen Schützen, sowie auch zwei Teilnehmer aus den USA, waren die Reaktionen darauf so begeistert, dass man sich entschloss, unter einer internationalen Vorderlader-Vereinigung, nach festgelegten Standard-Schießregeln, jährliche Meisterschaften durchführen zu wollen. Bereits 1972 wurde die erste Weltmeisterschaft im französischen Versailles ausgetragen.
Da es dann bis 1983 jährlich eine Weltmeisterschaft gab, entschloss man sich bei der Komitee-Sitzung, künftig nur mehr alle zwei Jahre Weltmeisterschaften durchzuführen und in den Zwischenjahren Europa- bzw. Pazifische Meisterschaften abzuhalten, wobei letztere von Australien, sowie Ländern aus Asien, Nord- und Südamerika, Afrika (Südafrika) beschickt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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