Unrentable Traubenpreise gefährden viele heimische Betriebe

Eisenstadt, 14. 8. 2018

Ein optimaler Witterungsverlauf beschert den heimischen Weinbauern eine ungewöhnlich frühe Lese. Besorgniserregend ist aber die aktuelle Talfahrt der Traubenpreise.

övp
DI Niki Berlakovich, LWK Bgld. Präsident

So früh wie selten zuvor wurde mit der Lese in den heimischen Weingärten begonnen. Die Freude über die hohe Qualität der Trauben wird durch die unrentablen Preise getrübt. Viele Betriebe sehen sich in ihrer Existenz gefährdet.

 

Handel ist gefordert faire Preise zu zahlen!

„Um die 30 Cent für das Kilogramm Trauben erhält der Landwirt aktuell vom Handel. Unter diesen Voraussetzungen kann kein Betrieb überleben. Der Handel ist hier gefordert, faire Preise zu zahlen. Nur kostendeckenden Preise für unsere Weinbauern können  zukünftig die Versorgung mit österreichischen Trauben sichern“, fasst Präsident Berlakovich die aktuell prekäre Situation am Traubenmarkt zusammen.


Wie praktisch jedes Jahr haben die Bauern zu klagen. Entweder ist es zu heiß, zu kalt, zu schönes Wetter, zu schlechtes Wetter, zu gute Ernte, zu schlechte Ernte. Wir sind auch für gerechte Preise für die Produkte unserer Bauern. Jedoch sollten sich die Preise in einer freien Marktwirtschaft noch immer nach Angebot und Nachfrage richten. Berlakovich vergißt auch zu erwähnen, daß praktisch jeder Landwirt Förderungen erhält.

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