13. 8. 2018 – Polizei News

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Präparierte Tierköder im Raume Dreihütten (Bezirk Oberwart)!

Die Polizei rät Hundebesitzern zur Achtsamkeit, nachdem im Raume Dreihütten im Bezirk Oberwart ein mit Heftklammern präparierter Tierköder aufgefunden wurde.

Eine Hundebesitzerin hatte am Sonntag, den 12. August 2018, beim Spaziergang mit ihrem Hund am Ortsrand von Dreihütten einen verdächtig abgelegten Köder aufgefunden und den verständigten Polizisten übergeben. Von den Beamten wurde festgestellt, dass der Wurstköder, welcher von vorerst Unbekannten abgelegt wurde, mit einer Reihe von Heftklammern versehen war.

Glücklicherweise ist bisher ist noch kein Tier zu Schaden gekommen. Die Polizei rät allen Hundebesitzern zu erhöhter Wachsamkeit im Hinblick auf abgelegte Köder.


Gewerbsmäßiger Diebstahl von Treibstoff

 Beamte der Polizeiinspektion in Pinkafeld forschten den Täter aus

Seit dem März 2018 war ein 38-jähriger ungarischer Staatsbürger bei einem Transportunternehmen in Grafenschachen, Bezirk Oberwart, beschäftigt. Dabei fuhr er mit dem firmeneigenen Klein-LKW zu diversen Baustellen und betankte dort Baumaschinen und Baustellenfahrzeuge. Zu diesem Zweck befand sich auf der Ladefläche des Klein-LKW ein Zusatztank für 500 l Diesel.

Die Ermittlungen der Beamten der Polizeiinspektion Pinkafeld ergaben, dass der ungarische Staatsbürger täglich abends von der Firmentankstelle diesen Zusatztank befüllte und anschließend, meistens am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag Dieselkraftstoff vom diesem Zusatztank auf einem Parkplatz in Pinkafeld in mehrere bereitgestellte Kanister füllte. Anschließend deponierte er die Kanister in einem nahegelegenen Gebüsch. Solcherart entwendete er pro Woche ca. 150 l Treibstoff.

Der ungarische Staatsbürger wurde immer freitags von seiner 34-jährigen Gattin, eine ebenfalls ungarische Staatsangehörige, abgeholt. Dabei wurde auch der private Pkw mit dem gestohlenen Treibstoff aufgetankt.

Die übrigen vollen Kanister luden die beiden in den Pkw und transportieren sie nach Ungarn, wo sie den restlichen Dieseltreibstoff um 250,00 Forint (= ca. 0,80 Cent) pro Liter an verschiedene Landwirte verkauften. Auf diese Art und Weise verbrachten die beiden Personen im Laufe mehrerer Wochen und Monate einige tausend Liter Treibstoff nach Ungarn.

Bei der Einvernahme gaben der ungarische Staatsbürger und seine Ehefrau an, dass sie mit dem Erlös aus dem Verkauf des gestohlenen Treibstoffes ihre triste finanzielle Situation verbessern wollten.

Die beiden ungarischen Staatsbürger wurden auf freiem Fuß angezeigt. Die Höhe des entstandenen Schadens ist zurzeit noch nicht bekannt.


Suchaktion am Neusiedler See

Eine großangelegte Suchaktion hat sich Sonntagabend am Neusiedler See ereignet. Kräfte der Polizei und mehrere Freiwilligen Feuerwehren beteiligten sich an der Suche nach zwei Personen.

In den Abendstunden des gestrigen Tages wurde die Polizei in Neusiedl am See um Hilfe ersucht! Die Anzeigerin erklärte, dass ihr Sohn und dessen Lebensgefährtin seit den Nachmittagsstunden mit einem kleinen Schlauchboot im Bereiche der Campinganlage in Podersdorf am Neusiedler See unterwegs seien. Da sie mit den Beiden keinen telefonischen Kontakt mehr habe und es bereits sehr spät (22:40 Uhr) sei, mache sie sich bereits große Sorgen.

Die Polizeistreife „Neusiedl 1“ wurde zur Anzeigerin bzw. den Einsatzörtlichkeit beordert. Zeitgleich wurden die verfügbaren Feuerwehrboote und der Polizeihubschrauber „Libelle“ zur Unterstützung bei der Suchaktion angefordert.

Die Anzeigerin und Mutter der beiden Vermissten erklärte den Polizisten, dass sich ihr Sohn und dessen Freundin (24 und 20 Jahre alt aus Brunn/Gebirge, Niederösterreich und Wien-Meidling) gegen 16:00 Uhr mit einem kleinen Schlauchboot auf den Neusiedler See – Höhe Campingplatz in Podersdorf – befunden haben. Von den Beiden war geplant, sich mit dem Boot bis zum Leuchtturm treiben zu lassen. Lt. Anzeigerin haben sie weder Paddel noch Schwimmwesten mit. Um 17.45 Uhr wurde letztmalig Kontakt mit den beiden Personen gehalten.

Um 23:10 Uhr startete die Suchaktion am Neusiedler See. Dabei wurden die verfügbaren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Purbach, Mörbisch, Oggau, Rust und Neusiedl am See vom Polizeihubschrauber „Libelle“, ausgestattet mit einer Wärmebildkamera, unterstützt.

Im Zuge der Suchaktion wurde durch die Besatzung des Polizeihubschraubers um 23:30 Uhr bekannt gegeben, dass soeben die zwei vermissten Personen, in der Nähe des Leuchtturms in Podersdorf, lokalisiert wurden.

Die Vermissten konnten unverletzt an Land gebracht werden.

Die Suchaktion wurde um 23.32 Uhr beendet.


Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen

 

 

Unfallbeteiligter lief von der Unfallstelle davon – Lenker bis zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannt

In den Morgenstunden des 12. August 2018 fuhren eine 19-jähriger und ein 17-jähriger Bursche mit einem PKW von einer Großveranstaltung kommend auf einem Güterweg zwischen Gols und Mönchhof, Bezirk Neusiedl am See.

Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit geriet das Fahrzeug nach einer leichten Linkskurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Strommast einer 20 kV Leitung. Durch die Wucht des Anpralles wurde der hölzerne Mast vollständig durchtrennt und der Betonsockel zerstört.

Als die Beamten der Polizeiinspektion Halbturn bei der Unfallstelle eintrafen, waren lediglich der 19-jährige Bursche und ein Zeuge anwesend. Der 17-jährige junge Mann war davongelaufen, wie der Zeuge angab. Sofort wurde eine Suche nach ihm eingeleitet.

Der leicht verletzte 19-Jährige sagte, nicht er, sondern sein 17-jähriger Freund habe das Fahrzeug gelenkt. Er wurde von der Rettung in die Unfallambulanz nach Frauenkirchen gebracht und in weiterer Folge in häusliche Pflege entlassen.

Am späten Vormittag desselben Tages wurde der 17-jährige Bursche, der von der Unfallstelle davongelaufen war, von seinen Eltern aufgefunden und ins Krankenhaus Eisenstadt gebracht, wo er mit Verletzungen unbestimmten Grades stationär aufgenommen wurde. Er gab zum Unfallhergang an, dass er sich an nichts erinnern könne.

Bei beiden jungen Männern wurde ein Alkotest durchgeführt, der ein positives Ergebnis erbrachte. Welcher der beiden Männer das Fahrzeug tatsächlich gelenkt hat, ist derzeit noch Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen.

 

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