Bahnausbau im Südburgenland

Eisenstadt, 10. 8. 2018

Steiermark und Kärnten legen vor, jetzt ist das Burgenland am Zug!

Die Bauarbeiten der Koralmbahn schreiten zügig voran, die erste Tunnelröhre wird nächste Woche fertiggestellt, ab 2026 erfolgt mit der Verbindung Graz-Klagenfurt ein Quantensprung in puncto Fahrzeit und Wirtschaftlichkeit. Einen ebenso raschen Ausbau fordert Bernhard Hirczy für die Bahnstrecke Budapest-Jennersdorf-Graz. „Nicht nur die Menschen im Bezirk profitieren durch die Elektrifizierung dieser wichtigen Verkehrsader. Auch die Wirtschaft und die Industrie freuen sich über diesen Ausbau“, kommentiert Hirczy die längst überfällige Umsetzung dieser jahrelangen ÖVP-Forderung.

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ÖVP Bezirksparteiobmann Bernhard Hirczy

Die Elektrifizierung der Strecke von Jennersdorf nach Graz muss nun oberste Priorität haben. „Aus heutiger Sicht ist dieses Projekt nachhaltig und wirtschaftlich. Die rot-blaue Regierung muss endlich handeln. Wir sind es den Menschen im Südburgenland schuldig, dass das Burgenland die besten Chancen für alle Bürgerinnen und Bürger sowie für unsere Jugend bietet!“, erklärt LAbg. Bernhard Hirczy.

Aktuell sinkt die Arbeitslosigkeit im Bezirk Jennersdorf gegenüber dem Vorjahr um ca. 25 bis 30 Prozent. „Die Zahlen sind beeindruckend, aber es täuscht über die Tatsachen hinweg. Die Zahl der arbeitenden Menschen im Bezirk steigt nicht, die Arbeitssuchenden werden lediglich ins Nachbarbundesland Steiermark vermittelt. Deswegen brauchen wir für neue Betriebsansiedelungen dringend den Ausbau der Bahn im Bezirk Jennersdorf“, führt Hirczy aus.

Von besseren Bahnverbindungen in den Landessüden würde auch der Tourismus im Bezirk profitieren: „Wenn Urlauber aus Wien künftig mit dem Zug innerhalb von drei Stunden in Klagenfurt am Wörthersee sind, muss dies auch für das Südburgenland möglich sein. Derzeit benötigt man für die Strecke Wien-Jennersdorf ca. 4 Stunden, da ist einfach zu lange“, erklärt LAbg. Hirczy abschließend.

 

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