Maria Nakovits: Reaktion auf die PK von LH-Stv. Johann Tschürtz, FPÖ

Neusiedl, 9. 8. 2018

Zu den heute im Rahmen der Pressekonferenz getroffenen Aussagen gibt es eine sachlich-inhaltliche und eine rein persönliche Ebene. Um diese nicht zu vermengen, werde ich getrennt dazu Stellung nehmen.

Maria Nakovits

Sachlich-inhaltliche Ebene:

Punkt 1) „Parteiaustritte“

Bei der Pressekonferenz wird behauptet, dass außer mir „eh sonst kein Mitglied“ der Ortsgruppe Neusiedl ausgetreten ist.  In diesem Zusammenhang wird auch angemerkt, dass es sich dabei ja auch um keine Neusiedler sondern um Ortsansässige aus Weiden, Zurndorf und Breitenbrunn handelt. Das erscheint mir als Aussage widersprüchlich. Denn wenn diese „eh“ nicht dabei waren, welche Rolle spielt dann die Herkunft von mehreren Personen?

Zudem spricht heute Tschürtz gegenüber der BVZ davon, dass das „Aufnahmeverfahren für Neumitglieder verschärft wurde“ und neuerdings auch „die Orts- und Bezirksparteien zu Rate gezogen werden“.

Von diesen Änderungen höre ich heute erstmals! Vermutlich deshalb, weil ich davon in meiner aktiven Zeit als „Geschäftsführende Stadtparteiobfrau“ nie informiert wurde!

Auch den drei Mitgliedern ist/war das nicht bekannt. Durch diese Vorgangsweise wird für mich im Rückblick alles noch viel ungeheuerlicher: die Landesparteileitung informiert leitende Ortsgruppenmitglieder offensichtlich selektiv! Nach eigenem Ermessen? In meiner Funktion als Geschäftsführende Stadtparteiobfrau wäre ich zwingend über eine solche Maßnahme zu informieren gewesen.

Ich halte fest: durch diese Winkelzüge wird offenbar versucht, meine Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen und von den fundamentalen Themen abzulenken.

 

 

Punkt 2) „Denkvermögen“

Herr Tschürtz spricht davon, ich hätte einen „Mangel an Denkvermögen“ unterstellt.

Das ist falsch. Korrekt habe ich in meiner Presseaussendung von „strategischem Denkvermögen“ gesprochen. Und das ist was völlig anderes. Dabei geht es nicht um die Intelligenz oder die Bildungsstufe eines Menschen, sondern ausschließlich um die Fähigkeit, in spezifischen Themenbereichen einen nachhaltigen Mehrwert zum Wohle der Allgemeinheit zu erzielen. Und das auf Basis eines langfristig gedachten Plans, einer Strategie.

 

Persönliche Ebene:

Mir wird konkret eine „Ich-Bezogenheit“ attestiert, die ursächlich für die gesamte Ereigniskette inkl. Austritt sein soll. Klarer Kommentar dazu: Ganz falsch Herr LPO/LHStv.! Ich darf beruhigen, nicht mein vermeintlicher „Ich-Bezug“ war der Auslöser, sondern konkrete Handlungen und Vorfälle in der Partei, die im Widerspruch zu meinem Ideal einer Gegenwart und einer Zukunft stehen, die sich durch Gerechtigkeit auszeichnet. Und zwar für ALLE Menschen, nicht nur für solche, die der FPÖ ins Weltbild passen!

 

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