6. 8. 2018 – Polizei News

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Badeunfall am Neufelder See

Ein Badeausflug eines 19-jährigen Wieners endete tragisch. Er musste von Tauchern geborgen werden. Der Verunglückte wurde mit dem Notarzthubschrauber in ein Spital geflogen.

Die Einsatzkräfte wurden am Sonntagnachmittag gegen 15.20 Uhr von der Wasserrettung auf dem Neufelder See (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) alarmiert. Die ersten Erhebungen ergaben, dass ein 19-Jähriger aus Wien-Ottakring, welcher sich mit drei Freunden im See aufhielt, gegen 15.00 Uhr beim Schwimmen plötzlich sein Bewusstsein verlor und sich so nicht mehr an der Wasseroberfläche halten konnte. Nach einiger Zeit wurde der Verunfallte – ca. 30 Meter vom Südufer nächst des dortigen Badesteges entfernt –  von der Wasserrettung in ca. vier Meter Tiefe am Grund des Sees gesichtet und gemeinsam mit einem Taucher geborgen. Einsatzkräfte der Wasserrettung, des Roten Kreuzes Ebenfurth/Landegg sowie des Arbeitersamariterbundes Hornstein führten die Erstmaßnahmen durch und konnten diese den Mann wenig später erfolgreich reanimieren.

Der 19-jährige Wiener wurde anschließend mit dem Notarzthubschrauber C9 in ein Krankenhaus geflogen.

Ein Fremdverschulden kann aufgrund der vor Ort durchgeführten polizeilichen Erhebungen zum Unfallhergang ausgeschlossen werden.


Zwei Unfälle am selben Ort

Alkolenker rammte Auto am Unfallort. Der Lenker und eine Unbeteiligte wurden verletzt.  

Eine 17-jährige Lenkerin aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld kam gestern, gegen 23:30 Uhr, auf der B63 im Bereich Riedlingsdorf, mit ihrem PKW von der Fahrbahn ab und landete in dem angrenzenden Maisfeld. Sie verständigte ihre Eltern, die zur Unfallstelle kamen und deren Pkw mit eingeschalteter Alarmblinkanlage am Straßenrand abstellten. Ein 56-jähriger Lenker aus Wien näherte sich der Unfallstelle und verringerte seine Fahrgeschwindigkeit. Dies dürfte ein ihm nachfolgender Lenker offenbar zu spät bemerkt haben. Er konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und wollte rechts am Fahrzeug vorbeifahren. Dabei streifte der 31-Jährige aus Oberwart den Wagen des vor ihm fahrenden Lenkers und stieß gegen das am Straßenrand abgestellte Auto. Dieses wurde dadurch in den Graben geschleudert und die neben dem abgestellten Fahrzeug stehende Mutter der Unfallslenkerin wurde davon erfasst und verletzt. Der 31-Jährige wurde ebenfalls verletzt. Ein Alkotest ergab einen Wert über der erlaubten Höchstgrenze – es wird ein Führerscheinentzugsverfahren eingeleitet. Die Rettung brachte beide Verletzten ins Krankenhaus. Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Riedlingsdorf beseitigten die Fahrzeuge und besorgten die notwendigen Arbeiten an der Unfallstelle.


Suche nach einer vermissten Person im Stausee Rechnitz

Kinder beobachteten, wie ein Mann vor ihren Augen unterging. Nachdem die nächtliche Suche der Feuerwehrtaucher ergebnislos verlief, wird diese heute mit einem Sonarboot fortgesetzt.

In den gestrigen Abendstunden, etwa 20:00 Uhr, bemerkten drei Kinder beim Stausee in Rechnitz, dass ein Mann beim Schwimmen offenbar Probleme hatte. Der Schwimmer, nach den Angaben der jugendlichen Zeugen handelt es sich um einen älteren Mann, schlug mehrmals mit den Händen im Wasser auf und ging dann vor den Augen der Kinder unter.

Die vom Vater und den Kindern zur Hilfe gerufenen Polizeibeamten verständigten unverzüglich die Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Rechnitz. Gleichzeitig wurde die Taucherstaffel des Landesfeuerwehrkommandos (Standort Mattersburg) alarmiert.

Eine Befragung der noch anwesenden Gäste beim Stausee, sowie die Überprüfungen der abgestellten Fahrzeuge im Nahbereich des Badesees, ergaben keine Erkenntnisse über eine vermisste Person.

Eine erste eingeleitete Suche mittels Feuerwehrboote und einem Taucher der Freiwilligen Feuerwehr Rechnitz verlief negativ. Gegen 21:30 Uhr trafen die Kräfte der Taucherstaffel der Landesfeuerwehr Burgenland am Einsatzort ein. Um 01:00 Uhr des heutigen Tages wurden die Suchmaßnahmen ergebnislos abgebrochen. Der Einsatz der Taucherstaffel wird am heutigen Tage fortgesetzt und mittels eines Sonarbootes unterstützt. Um die Suchmaßnahmen nicht zu gefährden wurde, seitens der Gemeinde Rechnitz  ein Badeverbot für den Stausee Rechnitz verhängt.

 

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