Bürgeranfrage: Wir machen Ihr Anliegen zum Thema!

Oberpullendorf, 1. 8. 2018

„Wir wollen Politik machen, die für die Menschen da ist. Mit unserer Kampagne ‚Bürgeranfrage‘ geben wir den Menschen die Möglichkeit, Fragen und Anliegen an die Landesregierung zu stellen“, erklären Landesparteiobmann Thomas Steiner, Klubobmann Christian Sagartz. Bezirksparteiobmann Niki Berlakovich und Jugendsprecher Patrik Fazekas beim heutigen Pressegespräch.

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Patrik Fazekas, Nikolaus Berlakovich, Thomas Steiner, Christian Sagartz

 

Politische Entscheidungen müssen transparent und für die Bevölkerung nachvollziehbar sein. „In einer modernen Demokratie braucht es mehr Offenheit und Bürgernähe. Um dieses Ziel umzusetzen, haben wir die Bürgeranfrage ins Leben gerufen“, erklärt Landesparteiobmann Thomas Steiner.

Mit unserer Kampagne „Bürgeranfrage“ können Bürger Fragen, Wünsche und Ideen an uns schicken. Diese Anliegen werden dann mittels Anfrage an die Burgenländische Landesregierung und das zuständige Regierungsmitglied gestellt. „Wir wollen damit zurück zu mehr Demokratie – Stillschweigen und Geheimnistuerei haben in politischen Prozessen nichts verloren. Die Bürgerinnen und Bürger haben das Recht zu wissen, was mit ihrem Steuergeld passiert“, sagt Steiner und unterstreicht: „So erreichen wir, dass den Bürgerinnen und Bürgern des Burgenlandes Gehör verschafft wird.“

 

Sagartz:  „Egal ob per Mail, Internet, Post oder vor Ort – wir sind für sie da“

„Wir haben bereits in der Vergangenheit viele Anliegen von Bürgern ernst genommen und Lösungen geliefert. Nun möchten wir das Ganze für die Bürger vereinfachen und einen direkten Weg vom Menschen zur Politik ermöglichen“, ist Sagartz überzeugt. Die Volkspartei Burgenland hat eigens für diese Kampagne eine Seite eingerichtet. Unter www.bürgeranfrage.at kann ab heute ganz einfach eine Frage an uns gestellt werden. „Für all jene, die keinen Internetzugang haben, gibt es Postkarten, wo die Anliegen eingetragen werden können und portofrei an uns geschickt werden können“, unterstreicht Sagartz.

In allen Bezirken des Burgenlandes – heute in Oberpullendorf – werden Menschen eingeladen, Fragen zu stellen. „Uns ist es wichtig, dass alle Menschen im Burgenland ihre Anliegen kundtun“, betont Sagartz und ergänzt: „Uns haben bislang unterschiedlich Themen erreicht, die es ernst zu nehmen gilt“.

 

Berlakovich: Zuhören: Anliegen der Bürger auf allen Ebenen wahrnehmen

„Bürger wollen gehört werden, deswegen gibt es diese Kampagne. Wichtig ist, dass das Mitspracherecht auf allen politischen Ebenen – vom Gemeinderat bis zum Nationalrat – nicht nur ermöglicht, sondern auch verstärkt wird“, so Berlakovich.

Zahlreiche Vorfälle im Krankenhaus Oberpullendorf und entsprechender Unmut haben uns vor Jahren veranlasst, im Bezirk einen Briefkasten einzurichten, wo Wünsche, Anliegen, Beschwerden und Kommentare anonym abgegeben werden konnten. Sehr viele Beschwerden und Anliegen genau zu diesem Thema ‚ Gesundheitsversorgung‘ haben uns erreicht“, unterstreicht Berlakovich. „Uns ist eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung und die Zusammenarbeit von Haus- und Facharzt wichtig, damit eine ganzheitliche Versorgung gegeben ist“, betont Berlakovich und fügt hinzu: „Auch haben wir zu bezirksübergreifenden Gesprächen geladen, damit gemeinsam Lösungen im Gesundheits- und Pflegebereich diskutiert werden können“, so Berlakovich.

 

Fazekas: Bezirk braucht zweiten Kinderarzt

Unterschiedlichste Anfragen wurden bis jetzt von den Bürgern eingebracht. Viele davon betreffen das Thema Gesundheit und ärztliche Versorgung. Die ländliche Gesundheitsversorgung betreffend stehen wir vor einer großen Herausforderung, denn 3 von 4 Hausärzten gehen in den nächsten Jahren in Pension. „Aber nicht nur bei den Hausärzten gibt es Aufholbedarf, sondern auch bei den Fachärzten für Kinder- und Jugendheilkunde.“

Im Bezirk Oberpullendorf gibt es derzeit nur einen Kinderarzt mit Kassenvertrag. Diesem gegenüber stehen rund 6.200 Minderjährige. „Ein Arzt betreut derzeit rund 6.200 Minderjährige. Während in anderen Bezirken neben dem Kassenarzt ein oder mehrere Privat- oder Wahlärzte zur Verfügung stehen, gibt es im Bezirk Oberpullendorf nur einen einzigen Kinderarzt“, erklärt Fazekas und fordert: „Hier muss rasch gehandelt werden. Wir brauchen einen weiteren Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde. Denn die Lebensqualität unserer Region hängt auch maßgeblich von der ärztlichen Versorgung ab“, betont Fazekas.

 

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