ÖVP Zarits: Steuern und Arbeitszeit

Eisenstadt, 9. 7. 2018

Ab 2019: Der Familienbonus Plus bringt die größte steuerliche Entlastung für Familien

övp

Allein in Burgenland profitieren 44.406 Kinder und damit ihre Eltern von dem neuen Entlastungspaket

„Ab 2019 erhalten 950.000 Familien einen Steuerbonus von bis zu 1.500 Euro pro Kind und Jahr. Damit ist ein erster Schritt in Richtung spürbare Entlastung erreicht. Über 1,6 Millionen Kinder in ganz Österreich werden davon profitieren“, zeigt sich ÖAAB-Generalsekretär Zarits erfreut.

Vergangene Woche beschloss der Nationalrat den Familienbonus Plus – die größte steuerliche Entlastung für Familien – und setzt damit eine langjährige Forderung des ÖAAB um.

„Mit dieser Maßnahme kommt es zu einer Erhöhung des Familieneinkommens, und damit zu einer cash-wirksamen Entlastung, der meist ohnehin schon angespannten finanziellen Situation von Familien. Denn der Familienbonus Plus vermindert direkt die zu zahlende Steuerlast und hat damit die 5-fache Wirkung des bisherigen Kinderfreibetrags“, so Zarits weiter.

„Wir wollen die Leistungsträger unserer Gesellschaft entlasten. Wer arbeitet und damit auch zum Gemeinwohl beiträgt, hat in Zukunft wieder mehr im Geldbörserl.“, erklärt ÖAAB-Landesgeschäftsführer Jonny Mezgolits.

Bereits ab einem monatlichen Nettoeinkommen von ca. 1.350 Euro kann der Steuerbonus voll ausgeschöpft werden.

„Auch die wenig verdienenden und dadurch lohnsteuerbefreiten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sowie Alleinerziehende mit Kindern profitieren durch eine Mindestentlastung von 250 Euro pro Kind und Jahr. Die soziale Handschrift des ÖAAB ist mehr als deutlich spürbar“, betont Mezgolits.

„Der Familienbonus kommt 44.406 Kinder in Burgenland zu Gute. Allein in Eisenstadt und Umgebung sind es fast 9.000 Kinder die davon direkt profitieren“, freut sich Bgm Stefan Bubich.

Ab dem Jahr 2019 kann der Familienbonus Plus wahlweise mittels Lohnverrechnung direkt ausgezahlt werden oder über die Arbeitnehmerveranlagung nachträglich beantragt werden.


Flexible Arbeitszeiten bringen mehr Flexibilität in der Arbeitswelt

Mit der Einführung von flexiblen Arbeitszeiten schaffen wir mehr Flexibilität und Freiwilligkeit in der Arbeitswelt“, betontn ÖAAB-Generalsekretär Christoph Zarits und ÖAAB-Landesgeschäftsführer Jonny Mezgolits. „Die SPÖ-Panikmache erweist sich als unglaubwürdig.“

„Jeder, der länger arbeiten möchte, darf dies zukünftig auf freiwilliger Basis tun. Es versteht sich von selbst, dass es für die geleistete Mehrarbeit entweder mehr Geld oder mehr Freizeit gibt, hier kann jeder selbst entschieden“, sagt ÖAAB-Generalsekretär Christoph Zarits zur beschlossenen Arbeitszeitflexibilisierung und stellt fest: „Wir bleiben beim generellen 8-Stunden-Tag und bei der 40-Stunden-Woche.“

 

Unglaubwürdigkeit der Roten bewiesen

Kritisch sieht Zarits die haltlose Panikmache von SPÖ, AK und ÖGB. „Wer mit Pflastersteinen ÖVP-Abgeordnete heimsucht, sollte lieber über den eigenen politischen Stil nachdenken!“

Außerdem merkt Zarits an: „Schon jetzt ermöglicht das Land Burgenland im burgenländischen Beamtendienstrecht eine Maximalarbeitszeit von 13 Stunden – eine Stunde mehr als im beschlossenen Gesetz der Bundesregierung, stört SPÖ, AK und ÖGB offensichtlich nicht. Darüber hinaus plädierte auch der abgewählte SPÖ-Bundeskanzler Christian Kern für die Arbeitszeitflexibilisierung, als dieser noch Mitglied in der letzten Regierung war. Nun ist auf einmal alles anders. Damit ist die Unglaubwürdigkeit der Roten einmal mehr bewiesen.“

 

Arbeitszeitflexibilisierung orientiert sich an Bedürfnissen der Arbeitnehemer

„Im direkten Kontakt mit den Menschen vor Ort, merkt man schnell, dass die Leute die Flexibilität positiv sehen. Der Grund: das Gesetz orientiert sich an den Bedürfnissen der tatsächlich arbeitenden Bevölkerung und nicht an den im SPÖ-Dunstkreis befindlichen Gewerkschafter“, stellt Jonny Mezgolits fest.

 

Share Button

Related posts