Österreichische Schweinereferenten tagen am 20. und 21. Juni 2018 im Burgenland

Eisenstadt, 20. 6. 2018

Die Schweinereferenten von Österreich veranstalten am 20. und 21. Juni 2018 in der Burgenländischen Landwirtschaftskammer in Eisenstadt eine Fachtagung, die unter der Leitung von Dipl.-Ing. Veronika Hager von der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien und Ing. Wolfgang Pleier von der Tierzuchtabteilung der Burgenländischen Landwirtschaftskammer steht.

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Ing. Wolfgang Pleier, Ing. Eduard Zentner (Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg–Gumpenstein), Dipl.-Ing. Veronika Hager (Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik), Präsident Dipl.-Ing. Niki Berlakolvich, Dipl.-Ing. Dr. Johann Schlederer (VLV und Österreichische Schweinebörse) und Kammerdirektor-Stv. Dipl.-Ing. Franz Vuk

Zum Beginn der Veranstaltung wurden die Tagungsteilnehmer vom Präsidenten der Burgenländischen Landwirtschaftskammer, Dipl.-Ing. Niki Berlakovich, im Rittsteuersaal der Landwirtschaftskammer begrüßt. Berlakovich hob hervor, dass die Schweinehaltung mit rund 10,6 % des Gesamtproduktionswertes – hinter der Milch- und Rindfleischproduktion – an 3. Stelle der tierischen Veredelung in Österreich liegt. Im Burgenland steht die Schweinehaltung mit einem Anteil von 11,9 Millionen Euro bei der tierischen Produktion an 2. Stelle hinter der Eierproduktion (gesamte tierische Produktion im Burgenland = 58,7 Millionen Euro). Im Burgenland werden aktuell von 411 Betrieben rund 45.000 Schweine gehalten.

Auf dem Tagungsprogramm der Veranstaltung in Eisenstadt stehen u.a. die Situation am heimischen und internationalen Schweinemarkt, Stallbau-Genehmigungen, Fragen zur Schweinezucht, Schweinemast, Freilandschweinehaltung und Tiergesundheit sowie zur Schweinepest. Die Afrikanische Schweinpest stellt nach wie vor für die Schweinebranche eine große Bedrohung dar. Eine Zusammenarbeit der bäuerlichen Interessenvertretung mit den Tierärzten, der Jägerschaft und der Behörde nimmt daher eine hohe Priorität ein. Auch die Bürger des Landes werden dazu aufgerufen, vorsichtig mit Speiseresten umzugehen, damit keine Verschleppung der Krankheitserreger erfolgen kann. Siehe dazu angefügte Information der AGES zur Afrikanischen Schweinepest!

 

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