11. 6. 2018 – Polizei News

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Polizei greift in Andau einen Rumänen mit gefälschtem Führerschein auf

An der Grenzkontrollstelle Andau (Bez. Neusiedl am See) kontrollierten Polizisten einen 35-jährigen Mann aus Rumänien. Er wies sich mit einem gefälschten Führerschein aus.

Am Abend des 10. Juni 2018 wurde im Zuge der Grenzkontrollmaßnahmen durch die Beamten der Polizeiinspektion Pamhagen an der Grenzübertrittsstelle Andau ein PKW mit rumänischen Kennzeichen angehalten. Im Zuge der durchgeführten Lenker- und Fahrzeugkontrolle konnte festgestellt werden, dass sich der Lenker mittels eines rumänischen Reisedokumentes und eines ukrainischen Führerscheins auswies. Bei der Überprüfung der Dokumente wurde ersehen, dass am ukrainischen Führerschein einige Sicherheitsmerkmale fehlten und es sich bei diesem Dokument augenscheinlich um eine Fälschung handelt.

Der 35-jährige rumänische Staatsangehörige verantwortete sich dahingehend, dass er den Führerschein legal in der Ukraine gemacht hat. Er bestreitete auch, dass es sich um eine Fälschung handelt. Der ukrainische Führerschein wurde dem Landeskriminalamt Burgenland zur kriminaltechnischen Untersuchung vorgelegt.

Der Rumäne wurde bei der Staatsanwaltschaft Eisenstadt zur Anzeige gebracht.


Verkehrsunfall mit Personenschaden

Ein 38-jähriger PKW-Lenker wurde bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 311, zwischen Winden am See und Kaisersteinbruch (Bez. Neusiedl/See), verletzt.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am 11. Juni 2018, gegen 05.20 Uhr. Laut Angaben des 38-jährigen PKW-Lenkers aus dem Bezirk Neusiedl am See, wurde er von einem weiteren PKW-Lenker nach einem Überholvorgang geschnitten. Deswegen musste der 38-Jährige mit seinen PKW eine Notbremsung durchführen, wonach er die Kontrolle über den PKW verlor und schließlich frontal gegen einen Baum prallte.

Der Mann wurde unbestimmten Grades verletzt und mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Vom unbekannten, den Verkehrsunfall auslösenden PKW-Lenker, sind keine Details bekannt.


Illegaler Tiertransporter an der Grenze zu Ungarn gestoppt

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An der Grenzkontrollstelle in Schachendorf (Bez. Oberwart) wurde ein Transport von Hühnern in einem nicht dem Tiertransportgesetz entsprechenden Anhänger gestoppt.

Am Sonntag, den 10. Juni 2018, wurden von Beamten der Polizeiinspektion Schachendorf AGM am Grenzübergang in Schachendorf Kontrollen durchgeführt. Dabei stellte sich ein 25-jähriger ungarischer Staatsbürger mit seinem PKW und angekoppeltem Einachsanhänger der Einreisekontrolle. Bei der Kontrolle des Anhängers wurde von den Polizeibeamten festgestellt, dass darin, auf vier Ebenen verteilt, 130 Hühner transportiert wurden. Da die Tiere offensichtlich über zu wenig Platz verfügten und nicht entsprechend mit Wasser und Nahrung versorgt waren, wurde eine Weiterfahrt des Transportes untersagt. Des Weiteren konnte der Lenker hinsichtlich des Tiertransportes keinerlei erforderlichen Dokumente, wie Gesundheitsbescheinigung internationaler Tiertransporte, ein entsprechendes Fahrtenbuch, Bewilligung des Transportunternehmens vorweisen und wollte auch kein Ziel des Transportes nennen.

Nachdem eine Versorgung der Hühner mit Wasser und Nahrung durch die Polizisten veranlasst und eine Begutachtung vor Ort durch die zuständigen Amtstierärztin der Bezirkshauptmannschaft Oberwart durchgeführt wurden, musste das Hausgeflügel in ein dem Tiertransportgesetz entsprechendes Fahrzeug umgeladen werden. Danach wurde die Rückfahrt nach Ungarn gestattet. Für den ungarischen Lenker folgt eine Anzeige nach dem Tiertransportgesetz.


Verkehrsunfall in Illmitz – Radlenker erlitt schwere Verletzungen

In Illmitz stieß ein Pkw mit einem Radfahrer zusammen, der bei dem Unfall schwere Verletzungen erlitt.

Ein Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einer PKW-Lenkerin ereignete sich am 9. Juni 2018 gegen 10:00 Uhr im Ortsgebiet von Illmitz (Bez. Neusiedl am See). Dabei wollte eine 73-jährige PKW-Lenkerin im Kreuzungsbereich Seezufahrt Illmitz/Seestraße, L428/L205, aus der Seezufahrt Illmitz kommend, in die Seestraße einbiegen bzw. sich in den Verkehr auf der L205 (Obere Hauptstraße vor dem Gemeindeamt) einordnen. Die PKW-Lenkerin missachtete den Nachrang und übersah den von links herannahenden 42-jährigen Fahrradfahrer.

Der Radfahrer konnte den Zusammenprall nicht mehr verhindern, stieß mit seinem Fahrrad gegen die linke PKW-Seite und wurde in weiterer Folge über die Motorhaube geschleudert. Der Fahrradfahrer erlitt dadurch schwere Verletzungen im rechten Schulterbereich und wurde von den Rettungskräften zur medizinischen Erstversorgung verbracht.

Die durchgeführten Alkomattests waren negativ.

 

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