SJ Demo vor der FPÖ Zentrale in Eisenstadt

Eisenstadt, 6. 6. 2018

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Im Rahmen einer österreichweiten SJ-Aktion gegen den 12 Stundentag, fand auch eine Demo vor der FPÖ Zentrale in Eisenstadt statt. Gerade einmal 3 Jungsozialisten fanden sich ein um zu demonstrieren. Lejla Visnjic, Vorsitzende der SJ Burgenland, meinte dass die Schwarz Blaue Regierung die Zeit zurückdrehen wolle und die Arbeiter bis zum umfallen arbeiten lassen. „Wer will, dass die Menschen in Österreich noch mehr arbeiten, gefährdet die Gesundheit der Bevölkerung!“ gibt sich Lejla Visnjic kämpferisch. Zum Protest stellte die SJ in Eisenstadt vor der FPÖ-Zentrale ein Büro nach, in dem die Angestellten vor Anstrengung über den Möbeln kollabiert sind. „Lange Arbeitszeiten erhöhen das Risiko von Depressionen, Schlafstörungen und sogar Schlaganfällen.“, ergänzt Julia Herr, SJ Verbandsvorsitzende. „Wer zwei Tage hintereinander zwölf Stunden lang arbeitet, bräuchte eigentlich drei Ruhetage um sich zu erholen. Mit der 60-Stunden-Woche wird das nicht möglich sein. Deswegen ist Schwarz-Blau eine gesundheitliche Gefahr für uns alle.“, so Julia Herr.


 

Langhans: SJ betreibt Panikmache

• Jungsozialisten verunsichern Arbeitnehmer
• FPÖ: Beibehaltung der gesetzlichen Normalarbeitszeit

Die Sozialistische Jugend Burgenland demonstrierte vor der Landesparteizentrale der FPÖ Burgenland gegen die, von der Bundesregierung geplante, Arbeitszeitflexibilisierung.

fpö
Konstantin Langhans, Landesobmann RFJ

„Die Behauptung, dass ein genereller 12-Stunden-Arbeitstag kommen soll ist schlichtweg falsch. Ich rate den Jungsozialisten, sich das Regierungsprogramm zu Gemüte zu führen, anstatt vor der Landesparteizentrale ein Sonnenbad zu nehmen. Offenbar fürchten die drei Demonstranten die Arbeit, bevor sie überhaupt damit begonnen haben“, stellt Konstantin Langhans,  Landesobmann der Freiheitlichen Jugend Burgenland, fest.

Faktenlage: An der gesetzlichen Normalarbeitszeit von acht Stunden täglich und 40 Stunden pro Woche wird nicht gerüttelt. Das Programm der Bundesregierung führt aus: „Beibehaltung der gesetzlichen täglichen und wöchentlichen Normalarbeitszeit. (…) Anhebung der täglichen Arbeitszeithöchstgrenze bei Gleitzeit auf 12 Stunden, fünfmal pro Woche bei gleichbleibendem Regelungsregime. Nicht übertragbare Gleitstunden werden (…) wie bisher mit Zuschlag (…) vergütet.“

„Mit dieser Aktion beweist die SJ einmal mehr, welchen Wert sie auf Arbeitnehmer legt – nämlich keinen! Hier werden Unwahrheiten verbreitet und Panikmache betrieben. Das Ergebnis davon sind verunsicherte Arbeitnehmer. Bemerkung am Rande: die geplante Arbeitszeitflexibilisierung findet man übrigens auch im sogenannten ‚Plan A’ des gescheiterten Ex-Kanzlers Kern“, so Langhans abschließend.

 

 

 

 

 

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