Klarheit schaffen in Deutschkreutz

Oberpullendorf, 1. 6. 2018

Die Verunsicherung in Deutschkreutz muss sobald wie möglich ein Ende haben. „Doch bei aller gebotenen Eile: Die Deutschreutzer haben ein Recht zu wissen, wem sie ihr Vertrauen schenken. Es muss zumindest klar sein, ob und wer angeklagt wird, bevor erneut gewählt wird“, so Bezirksparteiobmann Nikolaus Berlakovich.

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DI Niki Berlakovich, LWK Bgld. Präsident

 

„Vor knapp einem Monat hat die Landeswahlbehörde die Wahl in Deutschkreutz aufgehoben –  seitdem ist nichts weitergangen. Weder gibt es einen neuen Wahltermin, noch gibt es Infos zu den parallel laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der unter Verdacht stehende Bürgermeister ist immer noch im Amt“, kritisiert Berlakovich.

Fest steht nach wie vor, dass durch die von der Wahlbehörde festgestellten schwerwiegenden Manipulationen das Vertrauen der gesamten Deutschkreutzer Bevölkerung missbraucht wurde. Da es die Möglichkeit der Suspendierung eines Bürgermeisters nicht gibt, ist es unabdingbar, dass Kölly bis zur vollständigen Klärung der Vorwürfe sein Amt ruhend stellt. „Man kann nicht Leiter einer Wahlwiederholung sein, wenn man unter Verdacht steht, die erste Wahl getürkt zu haben. Das muss selbst Kölly einsehen und nun Verantwortung übernehmen“, so Berlakovich abschließend.

Neben Kölly steht derzeit laut Medienberichten auch auf einmal eine Mitarbeiterin der Gemeinde unter Verdacht. Viele in der Bevölkerung sind verwundert und ziehen bereits Parallelen zum Fall der Scheinanmeldungen. Denn auch damals stand Kölly unter Verdacht. Übriggeblieben ist allerdings überraschend eine Gemeindebedienstete, die schlussendlich die Verantwortung übernehmen musste.

 

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