Weltmilchtag 2018

Oberwart, 30. 5. 2018

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Hochwertig – Gesund – Vielfältig

„Weltmilchtag 2018“: Agrarlandesrätin Verena Dunst unterstützt Werbeaktion

Milch und Molkereiprodukte haben für die menschliche Ernährung eine große Bedeutung. Die Milch als gesundes Lebensmittel sollte den Menschen von der Geburt an über die Kindheit und Jugend bis ins hohe Alter begleiten. Eine flächendeckende Rinderhaltung mit Milchwirtschaft ist aber auch für die Pflege der Kulturlandschaft unverzichtbar. Wiesen und Ackergrünlandflächen können am besten und wirtschaftlichsten über die Rinderwirtschaft genutzt und nachhaltig gepflegt werden. Agrarlandesrätin Verena Dunst nahm deshalb im Vorfeld des „Weltmilchtages“, der alljährlich am 1. Juni stattfindet, gemeinsam mit Landwirtschaftskammerpräsident DI Niki Berlakovich, Bürgermeister LAbg. Georg Rosner sowie Vertreter der BERGLANDMILCH und der NÖM/MGN am 30. Mai 2018 im Rahmen des Wochenmarktes in Oberwart an einer Milchwerbeaktion teil. Verschiedene Kostproben von Milch und Milchprodukten rundeten die Werbeaktion ab.

„Gemeinsam mit den burgenländischen Milchbäuerinnen und Milchbauern feiern wir auch heuer wieder den Weltmilchtag, der dieses natürliche Lebensmittel in den Mittelpunkt stellt. Dieser Weltmilchtag bietet einerseits die Gelegenheit, unseren ProduzentInnen Danke zu sagen, aber auch mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und sie auf die tolle Vielfalt und hervorragende Qualität der Milchprodukte aufmerksam zu machen. Regionalität und eine konkrete Herkunftsbezeichnung fördern dabei die Konsumentensicherheit, steigern den Absatz und halten die Wertschöpfung in der Region. Unser aller Ziel muss es daher sein, die heimischen Betriebe zu erhalten und wirtschaftlich zu stärken. Deshalb müssen wir, um für die Zukunft in diesem Bereich gut aufgestellt zu sein, die heimischen Betriebe – auch mit Hilfe von Förderungen – bestmöglich hinsichtlich Ausbau und Modernisierung unterstützen und gute Ideen in Richtung Vermarktung entwickeln, denn 4 von 10 Personen schauen bereits darauf, was sie kaufen und sind auch bereit, für veredelte regionale Produkte dementsprechend mehr zu bezahlen“, so Agrarlandesrätin Verena Dunst.

Im Burgenland werden von 110 Milchviehbetrieben, die insgesamt 4.000 Milchkühe halten, jährlich 30 Millionen Kilogramm Milch produziert und ca. 27 Millionen Kilogramm an die Molkereien geliefert. Von dieser Menge werden rund 60 % über die NÖM/MGN und 40 % über BERGLANDMILCH verarbeitet. Im Jahr 2017 lag die durchschnittliche Liefermenge pro Milchwirtschaftsbetrieb bei 248.000 Kilogramm. Dazu Landwirtschaftskammerpräsident DI Niki Berlakovich: „Die Qualität der Milch und die Vielfalt der veredelten Produkte zeigt die Leistungsfähigkeit unserer landwirtschaftlichen Betriebe, aber auch das Fingerspitzengefühl im täglichen Umgang mit den Nutztieren. Für die Zukunft wird es notwendig sein, den Faktor Regionalität noch mehr in den Vordergrund zu rücken, hinsichtlich einer fairen Preispolitik an den Handel zu appellieren und die Verwendung von heimischen Milchprodukten in öffentlichen Küchen, aber auch im Gastronomiebereich verstärkt zu forcieren, denn mit dem Kauf von diesen Produkten unterstützt man die burgenländischen Agrarier und den Erhalt der Kulturlandschaft.“


Milch ist eines der gesündesten Lebensmittel überhaupt. Landesrätin Verena Dunst und LK-Präsident Niki Berlakovich warben gemeinsam mit der BERGLANDMILCH und der NÖM AG/MGN im Burgenland rund um den Weltmilchtag für Milch und Milchprodukte. An der Milchwerbeaktion am 30. Mai 2018 im Kulturpark am Hauptplatz von Oberwart (im Rahmen des Oberwarter Wochenmarktes) beteiligten sich auch der Bürgermeister von Oberwart, LAbg. Georg Rosner, LK-Vizepräsident Ing. Werner Falb-Meixner, die Molkereivertreter Berglandmilchaufsichtsratsvorsitzender Ök.-Rat Josef Pomper und NÖM/MGN-Aufsichtsrat Otto Kaipel, der Obmann des Bgld. Rinderzuchtverbandes Ök.-Rat Reinhard Jany, LFS Güssing-Direktor Ing. Gerhard Müllner, Kammerdirektor-Stv. Dipl.-Ing. Franz Vuk sowie mehrere Kammerräte der Burgenländischen Landwirtschaftskammer.

„Jedes Jahr am Weltmilchtag wird besonders auf die Bedeutung der Milch für die Ernährung und Gesundheit der Bevölkerung hingewiesen. Die Milch als hochwertiges Nahrungsmittel sollte den Menschen von der Geburt an über die Kindheit und Jugend bis ins Alter begleiten. Die Inhaltsstoffe der Milch, wie Eiweiß, Fett, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind gut verdaulich, helfen Defizite im Körperhaushalt der Menschen aufzufüllen und sind ein wahres Elixier“, sagte Präsident Niki Berlakovich anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni.

Berlakovich weiter: „Ob als Vollmilch, Sauer- und Buttermilch, in Form von Joghurt und Milchmixgetränken, als Butter oder als Käse in all seinen vielfältigen, köstlichen Variationen – Milch und Milchprodukte haben für die menschliche Ernährung einen hohen Wert. Ein wichtiges Resultat einer Rinderhaltung und Milchwirtschaft ist neben der Ernährung die Pflege der Kulturlandschaft. Wiesen, Streuobstwiesen und Ackergrünlandflächen können am nachhaltigsten und wirtschaftlichsten über die Rinderwirtschaft genutzt und erhalten werden. Unsere schöne burgenländische Kulturlandschaft wird durch das Grünland aufgelockert und bietet der Tier- und Pflanzenwelt einen mannigfaltigen Lebensraum“.

Im Burgenland werden von 110 Milchviehbetrieben, die insgesamt 4.000 Milchkühe halten, jährlich 30 Millionen Kilogramm Milch produziert und ca. 27 Millionen Kilogramm an die Molkereien geliefert. Von dieser Menge werden rund 60 % über die NÖM/MGN und 40 % über BERGLANDMILCH verarbeitet. Im Jahr 2017 lag die durchschnittliche Liefermenge pro Milchwirtschaftsbetrieb bei 248.000 Kilogramm. Eine Kuh gibt pro Jahr eine Milchmenge von durchschnittlich 7.600 Kilogramm.

„Gerade in Zeiten, wo die Landwirtschaft oft im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses steht, ist es wichtig, dass man den Menschen bewusst macht, dass speziell im Tierzuchtbereich von der Landwirtschaft eine multifunktionelle Aufgabe übernommen wird. Die Tourismuswirtschaft kann nur mit einer gepflegten Kulturlandschaft florieren. Niemand in unserem Land kann die Pflege der Landschaften so günstig vornehmen wie die bäuerlichen Familienbetriebe. Damit auch in Zukunft eine burgenländische Rinder- und Milchwirtschaft gewährleistet ist, sind die Konsumentinnen und Konsumenten dazu aufgerufen, beim Einkauf im Lebensmittelhandel darauf zu achten, Milch- und Milchprodukte – gekennzeichnet mit dem AMA-Gütesiegel oder dem AMA-Biozeichen – von heimischen Molkereien zu kaufen. Nur so können die Landwirte für ihre Produkte gerechte Preise erzielen, die ihnen auch mittel- und langfristig die Möglichkeit geben, als Lebensmittelproduzenten für die Menschen in unserer Heimat tätig zu sein. Nach dem Milchpreistief vor einigen Jahren, hat sich der Bauernpreis bei einem akzeptablen Niveau eingependelt. Leider bewegt sich der Bauernpreis gegenwärtig wieder nach unten. Die Landwirtschaftskammer appelliert daher an den Lebensmittelhandel eine faire Preispolitik zu betreiben, die auch die hohen Tierhaltungsstandards unserer bäuerlichen Nutztierhalter berücksichtigt“, so Berlakovich abschließend.

Im Rahmen der Milchwerbeaktion zum Weltmilchtag 2018 in Oberwart wurden die Teilnehmer sowie die Besucher des Wochenmarktes von den Repräsentanten der BERGLANDMILCH, Friedrich Pirstinger und der NÖM/MGN Mario Rap mit Milch und wohlschmeckenden Molkereiprodukten versorgt. Schüler der Landw. Fachschule Güssing verteilten an die Passanten Milchgläser und AMA-Schulhefte mit Bleistift, Radiergummi und Lineal. Seminarbäuerin Dipl.-Ing. Carina Laschober-Luif informierte auf einem Stand über die Milchwirtschaft im Burgenland, die einzelnen Rinderrassen, die Haltung der Rinder sowie über die Verarbeitung der Milch zu köstlichen Milchprodukten.

 

 

 

 

 

 

 

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