Bgld. Landtag – Dringlicher Antrag – Wiener Citymaut

Eisenstadt, 29. 5. 2018

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Citymaut in Wien: Volkspartei bringt Dringlichkeitsantrag ein

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LAbg. Bgm. Mag. Thomas Steiner, ÖVP Landesparteiobmann

Die Volkspartei Burgenland bringt – wie gestern angekündigt – in der heutigen Landtagssitzung einen Dringlichkeitsantrag gegen die Citymaut in Wien ein und hofft auf einen Schulterschluss aller Parteien. „Wir lassen Burgenlands Pendlerinnen und Pendler sicher nicht im Stich. Ich hoffe hier auf breite Zustimmung der anderen Fraktionen. Diese schamlose Abzocke von Rot-Grün in Wien können wir uns nicht gefallen lassen“, betont Landesparteiobmann Thomas Steiner.

Als „Angriff auf die burgenländischen Pendlerinnen und Pendler“ bezeichnet Landesparteiobmann Thomas Steiner den Vorschlag der Wiener Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou auf Einführung einer Citymaut in Wien. „Neben Parkpickerl und anderen Schikanen für unsere Pendler wäre das der nächste Angriff auf die Burgenländerinnen und Burgenländer. Daher braucht es heute ein klares Nein aus dem Burgenland zu diesem Vorschlag“, so Steiner abschließend.


 

 

Zarits: Ein klares Nein zur Wiener Pendlerstrafe

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NR Christoph Zarits, ÖVP

ÖAAB-Generalsekretär Zarits stärkt den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die täglich nach Wien pendeln müssen, den Rücken und spricht sich gegen Pendlerstrafen aus.

„Zuerst werden die Preise für den Öffentlichen Verkehr in der Bundeshauptstadt erhöht und jetzt möchte Vizebürgermeistern Marika Vassilakou auch noch eine Citymaut einführen. Das widerspricht jeglicher vernünftigen Verkehrsplanung und kann nur als Verhöhnung der Pendler gesehen werden,“ so ÖAAB-Generalsekretär Christoph Zarits.

Daher plädiert der Abgeordnete zum Nationalrat für ein Umdenken in der Sache: „Neue Pendlerstrafen sind der falsche Weg und schlichtweg fantasielos. Stattdessen sollten positive Anreize gesetzt werden um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen.“ Maßnahmen dafür gibt es viele. So sollte man nicht die Ticketpreise erhöhen, sondern günstiger machen. Zusätzlich muss in den Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes sowie dessen Sicherheit investiert werden.

In den umliegenden Bundesländern regt sich bereits starker Widerstand gegenüber den geplanten Maßnahmen der grünen Vizebürgermeisterin. So hat auch die Volkspartei Burgenland bereits eine Homepage eingerichtet und sammelt Unterstützungserklärungen gegen die geplante Wiener Citymaut


Planloser Schnellschuss

Wirtschaftskammer gegen Wiener City-Maut-Pläne: Wirtschaftsfeindlich und wettbewerbsverzerrend!

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Ing. Peter Nemeth, Präsident Wirtschaftskammer Burgenland

Die Wiener Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou von den Grünen schlägt vor, von den rund 120.000 Pendlern, die täglich nach Wien fahren, eine City-Maut zu kassieren. Von Seiten der Wirtschaftskammer Burgenland wird die wirtschaftsfeindliche und wettbewerbsverzerrende Idee klar abgelehnt, Präsident Peter Nemeth: „Die Einführung der City-Maut ist ein populistischer Schnellschuss einer planlosen Politikerin. Die hunderten burgenländischen Unternehmer, deren Mitarbeiter, aber auch die vielen Pendler, dürfen nicht für die Finanzprobleme der Wiener zur Kasse gebeten werden.“

„Vielleicht sollte man versuchen die Parkraumbewirtschaftung in Wien effizienter zu gestalten“, rät Präsident Nemeth abschließend: „Die tausenden Wiener die am Wochenende zur Erholung ins Burgenland kommen, würden schön schauen, wenn wir eine Maut für die Einreise verlangen würden!“

 

 

 

 

 

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Video Bgld. Landtag

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