Mädchen am Ball

Draßburg, 28. 5. 2018

.

ÖFB/ASKÖ Projekt „Mädchen am Ball“ sorgt für weiblichen Fußballnachwuchs!

ASKÖ und Landtagspräsident Christian Illedits und ÖFB Frauen-Nationalteamchef Dominik Thalhammer stellen Projekterfolge und heimische Frauen-Nationalteamspielerinnen vor!

 Neben Stefanie Schneeberger (U19) und Jelena Dordic (U19) steuert das Burgenland seit kurzem mit Sophie Grafl (U17) einen weiteren erfolgreichen Export zum österreichischen Frauen-Nationalteam bei. Wie wichtig Fußball-Frühförderung auch für Mädchen ist, zeigen die rasant steigenden Teilnehmerzahlen des Projekts. Mit momentan 600 Schülerinnen konnte das Ergebnis seit Februar fast verdoppelt werden.

 

Die rasche Weiterentwicklung der Initiative spricht für sich:

Seit Beginn der Kampagne im Dezember 2017 wurde in 87 burgenländischen Schulklassen versucht insgesamt 592 Mädchen das Fußballspielen näher zu bringen. Die zusätzlich drei veranstalteten Schnuppertrainings in Draßburg, Hirm und Neufeld lockten zahlreiche interessierte Mädchen an, die sich von ASKÖ Bewegungscoaches und Frauen-Nationalteamspielerinnen begeistern ließen. Mittlerweile konnten in zwei Bezirksstandorten  (Draßburg und Neufeld) wöchentliche Trainings installiert werden. Mit dem Team aus Neufeld nahm, nach zweimonatiger Trainingszeit, auch erstmals eine reine Mädchenmannschaft (VS Neufeld) am Sumsi-Cup der Volksschulen teil.

„Das Interesse der jungen Damen an dieser Sportart ist immens, unsere aktuellen burgenländischen Nationalspielerinnen beweisen ebenfalls, dass sich hier im Land auch viele Talente verbergen, diese gilt es ebenfalls zu entdecken und zu fördern“, so Illedits über den Bedarf und die Nachhaltigkeit der Kampagne.

Federführend beteiligt an der Entwicklung des Mädchen- und Frauenfußballs in Österreich ist Dominik Thalhammer. Zunächst als Leiter des neu geschaffenen „Nationalen Zentrums für Frauenfußball (bis 2016)“, dessen Aufbau er maßgeblich prägte, dann als U17-Frauen-Teamchef (bis 2016). Seit April 2011 ist er auch Teamchef des Frauen-Nationalteams. Thalhammer über die Wichtigkeit der Kampagne: „Das Projekt „Mädchen am Ball“ setzt genau dort an wo wir im Frauenfußball noch Optimierungsbedarf haben. Die Kontaktaufnahme der Mädchen in den Schulen und die Motivation, diese für den Sport zu begeistern, schlägt eine Brücke zu den Vereinen und bietet somit einen Mehrwert für alle“.

Mit dem in Österreich einzigartigem ÖFB/ASKÖ Projekt wird im Burgenland eine Basis geschaffen, die den Schülerinnen zwischen sieben und zehn Jahren die Möglichkeit gibt, den Fußballsport kennen zu lernen und ihnen in weiterer Folge auch die Chance bieten soll in die ortsansässigen Vereine implementiert und somit weiter gefördert zu werden.

„Das Projekt ist erfolgreich angelaufen“, so Illedits und hofft auf eine Fortsetzung im Burgenland so wie den Roll Out in ganz Österreich.

 

 

 

 

 

 

 

Hier geht es zum Video auf YouTube

 

Share Button

Related posts