GRÜNE Initiative für mehr Bio in Schul- und Kindergartenessen

Eisenstadt, 28. 5. 2018

Greenpeace-Studie zeigt Manko auf

Guene
LAbg. Wolfgang Spitzmüller, Grüne

Greenpeace kritisiert nach einer Untersuchung das Essen in Schulen und Kindergärten im Burgenland. Es gibt seitens der Landesregierung und der Gemeinden kaum Kriterien oder Anreize für regionale und ökologische Lebensmittel. Das Burgenland ist in der Österreichweiten Untersuchung dabei Schlusslicht.

Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller: „Die GRÜNEN GemeinderätInnen im Burgenland starten jetzt eine Initative für mehr regionales und biologisches Essen. Wir werden den Ist-Stand erheben und uns für eine Verbesserung einsetzen.“

Best-Practice-Beispiel ohne Mehrkosten

Positivbeispiel dazu ist die Gemeinde Mattersburg. Das Altenheim „Villa Martini“ kocht für die Gemeinde und der Bioanteil liegt etwa bei 50%. Der Preis wurde dafür nicht erhöht, er liegt mit 3,40 Euro/Essen vergleichsweise im Mittelfeld, laut Gemeinde ist das kostendeckend. Die Küche versorgt unter anderem drei Schulen und vier Kindergärten, insgesamt 450 Essen/Tag.

Die GRÜNEN Burgenland hatten bereits vor einem Jahr einen Antrag gestellt, als ersten Schritt in den Krankenhäusern und der Landtagskantine auf 50% Bioprodukten aus dem Burgenland umzustellen. Der Antrag wurde allerdings zu einem unverbindlichen Antrag abgeändert. Spitzmüller wird heuer dazu neuerlich einen Antrag im Landtag einbringen.

Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller: „Regionale und möglichst biologische Lebensmittel bringen gesündere Ernährung für unsere Jüngsten. Nicht zu unterschätzen ist der positive Effekt für den Klimaschutz. Wir wollen das Beispiel Mattersburg im ganzen Burgenland verbreiten.“

 

 

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