Benedek Kaserne in Bruckneudorf wird Sicherheitsinsel

Bruckneudorf, 22. 5. 2018

Die Benedek – Kaserne in Bruckneudorf wurde als „Sicherheitsinsel“-Standort im Burgenland festgelegt

Per Ministerratsbeschluss vom 16. Mai 2018 wurden im gesamten Bundesgebiet insgesamt zwölf Kasernenstandorte als sogenannte „Sicherheitsinseln“ festgelegt. Verteidigungsminister Mario Kunasek hat damit eines der vier geplanten Leuchtturmprojekte umgesetzt. Sicherheitsinseln sollen im Krisen- oder Katastrophenfall durch eine eigenständige Energie- und Wasserversorgung, sowie durch Bevorratung mit den notwendigen Versorgungsgütern die regionale Durchhaltefähigkeit, über einen längeren Zeitraum, gewährleisten.

Im Burgenland wurde die Benedek-Kaserne in Bruckneudorf, Standort des Truppenübungsplatzes sowie von Teilen der Heerestruppenschule, als Sicherheitsinsel ausgewählt – aus Sicht des verantwortlichen Militärkommandos eine weitere Aufwertung des Standortes und wichtige Maßnahme zur regionalen Krisenvorsorge.

bh

Die Benedek-Kaserne bietet schon jetzt sehr gute Voraussetzungen um zu einer Sicherheitsinsel ausgebaut zu werden:

  • Modulartig ausbaubare Notstromversorgung.
  • Bei Ausfällen des öffentlichen Wasserleitungsnetzes kann aus mehreren leistungsfähigen Brunnenanlagen Wasser gewonnen und zu Trinkwasser aufbereitet werden.
  • Feste Unterkünfte für bis zu bis zu 1.300 Personen.
  • Eigene Tankstelle mit entsprechenden Treibstofftanks und entsprechender Bevorratung inklusive vorbereiteter Notstromversorgung.
  • Die moderne Finalisierungsküche ermöglicht die Verpflegung von bis zu 1.000 Personen/Tag. Mit den verfügbaren Container-Feldküchen kann die Verpflegskapazität sogar verdoppelt werden.
  • Die truppenärztliche Station, ist mit der Ausstattung der Ordination eines Allgemeinmediziners vergleichbar und verfügt darüber hinaus über eine Bettenstation mit 20 Krankenbetten.
  • Sehr gute verkehrstechnische Anbindung durch die nahegelegene Autobahn (A4) und an das öffentliche Verkehrsnetz durch die Bahnlinie.
  • Die Kaserne ist mit entsprechenden Zaun- und Sicherungsanlagen ausgestattet und rund um die Uhr bewacht.

 

In einem ersten Schritt wird die Durchhaltefähigkeit in Bezug auf den militärischen Eigenbedarf hergestellt. Im Endausbau können auch Blaulichtorganisationen und die Zivilbevölkerung temporär versorgt werden.

 

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