Ausstellungseröffnung – 15. Juli 27

Eisenstadt, 22. 5. 2018

Am heutigen Tag fand in der Landespolizeidirektion Burgenland die Eröffnung der Ausstellung „15. Juli 27 Ursachen – Ereignis – Folgen“ statt.

pn

An der Ausstellungseröffnung nahmen zahlreiche Personen aus Politik, befreundeten Organisationen sowie Polizeischüler des Bildungszentrums Burgenland teil.

Der Landespolizeidirektor Mag. Martin Huber, der 2. Landtagspräsident Ing. Rudolf Strommer, Klubobmann Geza Molnar als auch der Landtagspräsident Christian Illedits begrüßten es, dass diese Ausstellung im Burgenland Station macht. Alle angeführten Redner sagten, dass zu den einschneidensten Tagen der Ersten Republik wohl die Tage nach dem Schattendorfer Prozess und ganz besonders der 15. Juli 1927 gehören.

– Der Tag, an dem es bei Demonstrationen zu gewaltsamen Ausschreitungen kam.

– Der Tag, an dem der Justizpalast in Brand gesetzt wurde.

– Der Tag, an dem die Polizei eingriff und von Schusswaffen Gebrauch machte.

 

„Das Vergangene ist nie ganz vergangen, irgendwo lebt es weiter“

Die Ausstellung zeigt, wie man sich einem solch schwierigen Thema – das vergangen ist – sachlich und angemessen nähern kann. Als Repräsentanten des Rechtsstaats bei den Demonstrationen von morgen muss die Polizei und auch die künftigen Polizisten die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften garantieren, aber auch durchsetzen.

Das Bundesministerium für Inneres und die Landespolizeidirektion Burgenland wollen mit dieser Ausstellung zu einer gemeinsamen Erinnerungskultur beitragen und vor allem junge Menschen für einen respektvollen Umgang miteinander sensibilisieren.

 

Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00 bis 12.00 Uhr (außer am 31. Mai) geöffnet. Der Eintritt ist frei.

 

Share Button

Related posts