Schülervertretung bekommt mehr Mitsprache in der Bildungspolitik

Eisenstadt, 18. 5. 2018

Die gesetzliche Verankerung der Schülerparlamente hat gestern den Weg ins Parlament gefunden. Das nächstjährige 10. Österreichische Schülerparlament wird mit gesetzlicher Grundlage stattfinden.

Die von der Schülerunion und Bundesschülervertretung (BSV) geforderte gesetzliche Verankerung der Schülerparlamente ist gestern im Nationalrat behandelt worden. Die Schülervertretung wird dadurch gestärkt und kann mit gesetzlicher Grundlage über unser Bildungssystem diskutieren und Vorschläge einbringen. Schülerunion und BSV sehen sich in ihrer Arbeit bestätigt und setzen sich weiter für alle Schülerinnen und Schüler ein.

Landesobfrau Katharina Dvornikovich zeigt sich sehr erfreut über den Antrag: „Wir sind die, um die es im Bildungssystem geht. Es ist ganz klar: Durch diese Maßnahme werden unsere Stimmen noch lauter gehört werden. “

Die Schülerparlamente finden in jedem Bundesland seit vielen Jahren und auf Bundesebene seit 2009 statt. „Die Verankerung des Schülerparlaments verschafft diesem eine gesetzliche Grundlage. Wir haben daher in Zukunft ein wichtiges Mittel mehr zur Verfügung, Bildung aktiv mitzugestalten und unsere Ideen und Erfahrungen als Schülerinnen und Schüler einzubringen. Durch diesen Schritt sollte es zukünftig auch im Burgenland möglich sein, das Schülerparlament im Landhaus – dem burgenländischen Herzen der Demokratie – abzuhalten.“, so Landesobfrau Katharina Dvornikovich abschließend.

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte Schülerorganisation Österreichs. Sie baut auf den drei Säulen „Aktion – Service – Vertretung“ auf. Somit ist sie als Interessenorganisation eine wichtige Anlaufstelle für die Anliegen der Schülerinnen und Schüler und bietet ihnen Services an. Zusätzlich bringt sie ihre Forderungen in der Landesschülervertretung (LSV) ein.

 

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