Verkehrsverbund Ost-Region wird teurer

Eisenstadt, 18. 5. 2018

VOR-Tarife: Statt Hürden abzubauen, werden Preise erhöht!

Patrik Fazekas, OeVP
Patrik Fazekas, ÖVP

Um vier Prozent werden die Tarife im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) erhöht. Pendlersprecher Bernhard Hirczy und Jugendsprecher Patrik Fazekas sehen darin neue Hürden für die Pendler, Schüler und Studenten im Burgenland. „Statt diese Menschen zu unterstützen und Hürden abzubauen, werden nun die Preise für die Tickets im VOR einmal mehr erhöht. Das trifft vor allem Menschen im ländlichen Raum.“

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Bernhard Hiercsy, ÖAAB

Der ÖVP-Pendlersprecher erneuert seine Forderung nach einem Ausbau der Strecke Jennersdorf-Graz sowie einer Ausweitung des TOP-Jugendtickets auf die Steiermark, vor allem für südburgenländische Schüler. „Damit die Diskriminierung des Südens endlich ein Ende hat und Schülerinnen und Schüler aus dem Burgenland in der Steiermark ihre Schule besuchen können, ohne Strafe zu bezahlen“, so Hirczy, der betont: „Mobilität ist ein wichtiges Grundbedürfnis vor allem junger Menschen, die im ländlichen Raum leben. Das müssen wir fördern und unterstützen. Die Zusammenarbeit, die zwischen Wien, Niederösterreich und Burgenland möglich ist, sollte zwischen dem Burgenland und der Steiermark möglich sein.“

 

Fazekas: „Mobilität muss leistbar, sicher und flexibel sein!“

Gerade am Weg zur Schule oder zum Studienplatz sind Kinder und Jugendliche auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Leistbarkeit, Sicherheit und Flexibilität müssen gegeben sein, um Kindern aus ländlichen Lebensräumen gleiche Chance zu bieten, wie jenen in der Stadt. „Mobilität ist kein Privileg – Mobilität muss leistbar, sicher und flexibel sein! Junge Menschen im Burgenland verdienen die gleichen Voraussetzungen, wie junge Menschen im urbanen Raum. Wenn wir schon weiter weg vom Zentrum leben, müssen wir Wege finden, die uns schneller und flexibler machen. Doch die Hürden werden nicht kleiner!“, so Fazekas abschließend.

 

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