11. 5. 2018 – Polizei News

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Fahren ohne Lenkerberechtigung

Kontrollen der Landesverkehrsabteilung Burgenland: 56-Jähriger seit 38 Jahren ohne Führerschein unterwegs.

Beamte der Landesverkehrsabteilung Burgenland, Autobahnpolizeiinspektion Oberwart, hatten am gestrigen Tage, den 11. Mai 2018 (Christi Himmelfahrt), einen PKW auf der Burgenlandstraße (B50) bei Stoob (Bezirk Oberpullendorf) für eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle angehalten. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 56-jährige Lenker aus dem Bezirk Oberpullendorf noch nie einen Führerschein besessen hat. Er habe weder eine Fahrschule besucht, noch eine Lenkerprüfung absolviert.


Geschwindigkeit erheblich überschritten

Im Zuge weiterer Verkehrskontrollen wurden auf der B63 zwischen Oberwart und Pinkafeld ein Fahrzeuglenker mit 182 km/h sowie ein Fahrzeuglenker mit 161 km/h gemessen. Beide Fahrzeuge sind im Bezirk Oberwart zum Verkehr zugelassen.

Aufgrund der Geschwindigkeitsüberschreitungen konnte keine sichere Anhaltung der Fahrzeuge durchgeführt werden.

Diese beiden „Schnellfahrer“ sowie der Lenker ohne Führerschein wurden bei der Bezirksverwaltungsbehörde zur Anzeige gebracht.


Gasflaschen in Parndorf gerieten in Brand

Während Schweißarbeiten gerieten die dazu benötigten Gasflaschen in Brand. Zur Verhinderung einer möglichen Explosion und zur Druckentlastung wurden diese mit Sturmgewehren beschossen!

Bei Brückenerneuerungsarbeiten im Gemeindegebiet von Parndorf war ein Arbeiter gegen 15.40 Uhr mit Schweißarbeiten beschäftigt. Plötzlich platzte ein Schlauch des Schweißgerätes und die beiden Gasflaschen, gefüllt mit Sauerstoff und Acetylengas, haben sich sofort entzündet. Löschversuche durch den Arbeiter blieben aufgrund der großen Hitzeeinwirkung erfolglos, weshalb der Mann per Notruf die Einsatzkräfte verständigte.

Da nicht auszuschließen war, dass die Gasflaschen bersten könnten, wurde sogleich durch die Polizei ein Schutzbereich geschaffen, eine großräumige Umleitung für den Fahrzeug und Fußgängerverkehr im Bereich der Kreuzung B50 mit der B10 wurde eingerichtet und auch die Sperre des Schienenverkehrs für den betreffenden Gleisbereich erschien für notwendig und wurde veranlasst.

Die mit 18 Mann im Einsatz gewesene Feuerwehr Parndorf begann sofort, die brennenden Gasflaschen zu kühlen. In weiterer Folge wurde neben den Gasflaschen ein entsprechend großes Loch im Erdreich ausgehoben und die Gasflaschen in dieses verlegt, um so eine effizientere Kühlung zu erwirken.

Da sich jedoch die Kühlung und die Belassung der brennenden Gasflaschen vor Ort nicht als zielführend erwiesen und eine Ortsveränderung zu gefährlich schien, wurden Spezialkräfte des Einsatzkommandos COBRA zur Unterstützung beigezogen. Durch die Beamten wurden die Gasflaschen aus einer gesicherten Entfernung mit Schusswaffen beschossen. Dadurch konnte eine Druckentlastung der Behältnisse erwirkt werden und das Gas brannte somit kontrolliert aus.

Nach einer neuerlichen Lagebeurteilung durch die Einsatzkräfte vor Ort erfolgte schließlich die Freigabe des Schienenverkehrs sowie des Straßenverkehrs, da von den Gasflaschen keine Gefahr mehr ausging.

Bei dem Vorfall wurden keine Personen verletzt oder Sachen beschädigt.

 

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