7. 5. 2018 – Polizei News

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Drogenlenker

Am 6. Mai 2018 wurde im Zuge von Verkehrskontrollen in Oberwart ein 29-jähriger Mann aus Oberwart einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen.

Da Merkmale einer Beeinträchtigung durch Suchtgift vorlagen, wurde ein Polizeiarzt beigezogen. Im Zuge der Untersuchung wurde eine Fahrunfähigkeit festgestellt. Es konnten Suchtgift und div. Drogenutensilien sichergestellt werden.

Der 29-Jährige konnte keine Lenkberechtigung vorweisen, da ihm diese vor ca. einem Monat nach einem Verkehrsunfall in alkoholbeeinträchtigtem Zustand abgenommen wurde.


Betrug mit Fahrerkarte

Am 5. Mai 2018 wurde in Nickelsdorf bei der LKW Ausreise ein bulgarisches Sattelkraftfahrzeug einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen.

Der 52-jährige bulgarische LKW Lenker verwendete nicht nur seine persönliche Fahrerkarte, sondern auch eine Fahrerkarte, die auf eine andere Person ausgestellt wurde. Mit diesen beiden Fahrerkarten konnte er ordnungsgemäße Lenk- und Ruhzeiten vortäuschen.

Nach Klärung des Sachverhaltes bot der Lenker dem Polizisten 70 Euro an um einer Anzeige zu entgehen.

Der Lenker wird der Bezirkshauptmannschaft und dem Gericht zur Anzeige gebracht.


Mann von Hund ins Ohr gebissen           

Zu einer Körperverletzung durch Hundebiss kam es in Raiding, Bezirk Oberpullendorf, wo ein Mann eine Einladung zustellen wollte.

Ein 67 Jahre alter Mann aus Raiding wollte am Vormittag des  5. Mai 2018 an einer Privatadresse ein Schriftstück in den Briefkasten bzw. die Zeitungsrolle geben. Als sich der Mann, er musste sich dazu bücken, wieder aufrichtete, stellte sich einer der beiden Hunde, die an dieser Adresse gehalten werden, auf die Hinterpfoten und ragte dadurch mit dem Kopf über den oberen Rand des Eingangstores. Der Mann hatte den Hund, einen Rüden der Rasse Cane Corso Italiano,  offensichtlich nicht rechtzeitig bemerkt und wurde ins linke Ohr gebissen.  Nach dem Vorfall ist der Hundehalter sofort aus dem Haus gekommen und hat seine Hilfe angeboten. Der Verletzte begab sich selbständig in ärztliche Behandlung. Es wurde ihm ein Teil des linken Ohrs abgebissen. Der Vorfall wurde der Staatsanwaltschaft angezeigt.


Angeschossenes Reh im Bezirk Oberwart

Ein Ortsbewohner aus Pinkafeld fand am 3. Mai 20187 gegen 6:30 Uhr ein verletztes Reh, das offensichtlich angeschossen worden war. Das Tier verendete vor dem Eintreffen des Jagdleiters.

Als der 36-jährige Mann den Müll rausbringen wollte, lag  vor seinem Haus der verletzte Rehbock. Der Mann verständigte den Leiter der zuständigen Jagdgesellschaft. Laut ersten Befragungen habe kein Angehöriger der zuständigen oder benachbarten Jägerschaft in der fraglichen Zeit einen Schuss abgegeben. Da der Rehbock offenbar von einem Unberechtigten geschossen wurde, wurde der Vorfall angezeigt. Dieser dürfte sich am 3. Mai 2018, gegen 6:30 Uhr in einem Waldstück nächst der Hocharter Landesstraße, L356, ereignet haben. Die polizeilichen Erhebungen sind im Laufen.


Verkehrsunfall

Am Nachmittag des 5. Mai 2018 fuhr ein 37-jähriger ungarischer Staatsangehöriger mit seinem PKW auf der L325 im Ortsgebiet von Antau, Bezirk Mattersburg, von Zagersdorf kommend in Richtung Ortszentrum Antau.

Eine 57-jährige Ungarin lenkte zur selben Zeit ihren PKW auf der Lindengasse und wollte nach links in die „Untere Hauptstraße“ (L325 – Richtung Zagersdorf) einbiegen. Die Frau übersah den herannahenden PKW.

Um einen Zusammenstoß zu verhindern wich der 37-jährige Mann auf die Gegenfahrbahn aus. Dabei übersah er einen herankommenden Radfahrer und streifte diesen mit dem linken Seitenspiegel seines PKW. Der 38-jährige Radfahrer aus Ungarn wurde nach der Erstversorgung mit Verletzungen unbestimmten Grades in ein Krankenhaus verbracht.

Ein durchgeführter Alkotest mit allen beteiligten Lenkern verlief negativ.

Bei dem Unfall kam es lediglich zu einem Zusammenstoß zwischen dem Fahrradfahrer und dem PKW des 37-jährigen Mannes.


Tödlicher Sportunfall in Breitenbrunn

Am gestrigen Tag ereignete sich gegen 10.45 Uhr in Breitenbrunn ein Kitesurfunfall, wobei eine männliche Person ums Leben kam.

Am 06.05.2018 führte ein 37-jähriger Mann aus dem Bezirk Bruck an der Leitha mit einem Angestellten der Kite-Schule Startvorbereitungen durch. Der Start selbst, erfolgte von ihm alleine.

Gegen 10.50 Uhr wurde die Kite-Schule von einem Badegast darauf aufmerksam gemacht, dass ein Kite-Schirm vollkommen unkontrolliert rotiert. Ein Angestellter der Kite-Schule fuhr sofort mit dem Motorboot zum Vorfallsort und sah am Ende des bewegenden Schirmes den 37-Jährigen hängen. In der unmittelbaren Umgebung zu dem Schirm befanden sich weder andere Kite-Surfer noch Segelboote.

Er wurde sofort in das Boot gezogen, aber es konnten keine Vitalzeichen festgestellt werden. Trotz Reanimation konnte von der Notärztin nur mehr der Tod festgestellt werden.

Aufgrund der vorgefundenen Spuren an dem Fuß kann davon ausgegangen werden, dass sich Leinen, welche zum Lenken des Schirmes erforderlich sind, um den Fuß gewickelt haben, der Schirm dadurch unkontrollierbar und eine Auslösung des Sicherungsmechanismus zum Trennen der Verbindung zu dem Schirm nicht mehr möglich war. Der junge Mann wurde hinter dem unkontrollierbaren Schirm nachgezogen und ist dadurch ertrunken.

Fremdverschulden kann aufgrund der vorgefundenen Spuren ausgeschlossen werden.

 

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