4. 5. 2018 – Polizei News

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Verkehrsunfall im Bezirk Oberwart

Beim Zusammenstoß zweier Pkw wurden gestern Abend zwei Personen verletzt.

Im Bezirk Oberwart kam es gestern, am 3. Mai 2018, kurz nach 17:00 Uhr im Kreuzungsbereich der L272 und der B63 zu einem Verkehrsunfall. Ein 79-jähriger Lenker aus Oberwart wollte in die B63 einbiegen und habe laut eigenen Angaben das Fahrzeug, das von einem 21 Jahre alten Mann gelenkt wurde, übersehen. Der 21-Jährige und die Beifahrerin des 79-jährigen Lenkers wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades von der Rettung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Großpetersdorf war für die Bergungs- und Aufräumarbeiten im Einsatz. Ein Alkotest mit dem Lenker aus Oberwart verlief negativ.


Anlagebetrug via Internet

Via Internet und Telefon wurde ein Unternehmer über eine Anlagemöglichkeit getäuscht – er überwies mehrere tausend Euro.

Ein 30-jähriger Mann, der auf selbständiger Basis für ein Unternehmen im Bezirk Eisenstadt Umgebung arbeitet, wurde von einem vermeintlichen Mitarbeiter der Firma Mason Baxter im April 2017 telefonisch kontaktiert. Der Anrufer, der einen seriösen Eindruck hinterließ, versprach eine hohe Rendite für Investitionen in Aktien.  Der Kontakt wurde intensiviert und auf Mailverkehr ausgeweitet. Aufgrund des allgemein seriösen Erscheinungsbildes der Firma, perfektes Business-Englisch, wirtschaftlich fundierte Unterlagen und so weiter, ließ sich der 30-Jährige hinreißen, in vier Tranchen einen fünfstelligen  Euro-Betrag  auf Konten in Hong Kong zu überweisen.  Bei Recherchen im Internet über Mason Baxter stieß der Mann auf mehrere Einträge, wo vor Geschäften mit dieser Firma gewarnt wird. Als er die Auszahlung seines Investments verlangte, forderte der unbekannte Täter die Zahlung von 10 000 Euro. Daraufhin wurde Anzeige erstattet.

In den letzten Monaten ist es wiederholt zu Betrugshandlungen im Internet gekommen, wo Mitarbeiter von Firmen unter falschen Vorwänden zur Zahlung von hohen Geldsummen verleitet  wurden. Zu solchen Straftaten wird seitens der Polizei hingewiesen, bei versprochenen hohen Renditen besondere Vorsicht walten zu lassen und eingehende Recherchen anzustellen.  Als besondere Begehungsform kommt im Bereich der Wirtschaft der „CEO-Fraud“ zur Anwendung. In solchen Fällen verleiten unbekannte Täter per Mail Mitarbeiter von Unternehmen, im vermeintlichen Auftrag der Geschäftsführung Überweisungen hoher Geldbeträgen zu tätigen.  Merkmale solcher Begehungsformen sind, dass in der E-Mail oft keine persönliche Anrede verwendet wird oder die E-Mailadresse leicht abgeändert ist. In diesem Zusammenhang wird das „Vieraugenprinzip“ und die persönliche Rücksprache mit dem tatsächlich Befugten empfohlen.


 

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