29. 3. 2018 – Polizei News

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Raubüberfall auf Wettbüro

Bewaffneter Täter bedroht einen Kunden und Angestellten mit Pistole und flüchtet mit Bargeld.

Ein maskierter Mann betrat am 28.März 2018, gegen 21:20 Uhr, mit einer Pistole bewaffnet das Wettbüro in der Mattersburger Straße in Eisenstadt. Mit gezogener Waffe bedrohte der Mann bereits im Eingangsbereich einen 18 Jahre alten Kunden aus dem Bezirk Eisenstadt. In weiterer Folge richtete er die Waffe gegen den 34-jährigen Kellner des Wettbüros und forderte Bargeld. Der Angestellte gab einen niedrigen vierstelligen Bargeldbetrag heraus, den der Täter in eine mitgebrachte gelbe Plastiktasche steckte. Anschließend flüchtete der Räuber über die angrenzende Tankstelle in unbekannte Richtung.  Der Kunde, der ebenfalls vom Täter bedroht wurde, rief die Polizei. Es wurde eine Alarmfahndung für Eisenstadt und die angrenzenden Bezirke ausgelöst unter Einsatz einer Polizeidiensthundestreife und des Polizeihubschraubers, diese verlief ergebnislos.

Laut Angaben der bedrohten Personen handelt es sich bei dem Täter um einen ca. 170-175 cm großen Mann von schlanker Statur. Er war bekleidet mit schwarzer Hose und Jacke sowie hellen Schuhen. Weiters trug eine schwarze Gesichtsmaske und helle Handschuhe.

Bei der Waffe handelte es sich augenscheinlich um eine schwarze Pistole mit kurzem Lauf. Verletzt wurde niemand. Während des Überfalls waren nur der Kellner und der 18-jährige Kunde im Lokal anwesend. Die Auswertung der Spurensicherung ist im Gange.

Ob und wie weit ein Zusammenhang zu dem Überfall an der gleichen Örtlichkeit am 22.3.2018 besteht, ist unter anderem Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Sachdienliche Hinweise an das Landeskriminalamt werden unter 059133 103333 erbeten.


Schlepper aufgegriffen

Im Zuge einer Schwerpunktaktion konnten unmittelbar nach dem Grenzübertritt im Bereich des Grenzüberganges Kittsee ein tschechischer Schlepper mit insgesamt vier geschleppten Personen aufgegriffen werden.

Am Nachmittag des 27. März 2018 wurde im Zuge einer Schwerpunktkontrolle ein tschechisches Fahrzeug kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich fünf Personen. Als Lenker fungierte ein 23-jähriger Mann aus Tschechien. Auf der Rücksitzbank des PKW befand sich eine 50-jährige afghanische Frau mit ihren drei Söhnen im Alter von 12, 10 und 5 Jahren. Die Familie konnte keinerlei Reisedokumente aufweisen. Im Zuge der Erhebungen konnten festgestellt werden, dass der 23-Jährige die Familie für einen niederen dreistelligen Eurobereich von Ungarn nach Wien bringen sollte. Der Mann wurde in eine Justizanstalt verbracht.

Die Frau und ihre drei Söhne stellten einen Asylantrag und wurden nach Abschluss der Erhebungen in eine Asylunterkunft verbracht.

 

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