ÖVP: KRAGES weiterhin Dauerpatient

Eisenstadt, 23. 3. 2018

övp
ÖVP Landesparteiobmann Mag. Thomas Steiner

 „Es ist unglaublich, dass man eines der wichtigsten Unternehmen des Landes ein Jahr lang führungslos dahin vegetieren lässt“, kritisiert Landesparteiobmann Thomas Steiner in der KRAGES-Causa. Für Ende März wurde bekanntlich angekündigt, einen Geschäftsführer zu präsentieren. Auch wenn das hoffentlich bald passiert, ist das KRAGES-Chaos damit noch lange nicht beendet. Die KRAGES ist und bleibt weiterhin der wichtigste Gesundheits-Dienstleister des Burgenlandes, was auch eine medizinische Expertise in der KRAGES notwendig macht. Deswegen besteht akuter Handlungsbedarf nun auch endlich eine außergerichtliche Einigung mit Ex-KRAGES-Chef Schnedl zu schaffen.

Steiner dazu: „Es braucht eine Entschuldigung für diese menschenverachtende Art sich eines Mitarbeiters zu entledigen.“ Der Vertrag des neuen Geschäftsführers muss übrigens offengelegt werden, damit es in ein, zwei Jahren nicht böse Überraschungen für die Steuerzahler gibt.

Dauerbaustelle Krankenhaus Oberwart

Daneben bleiben die Probleme, die Rot-Blau – durch Inkompetenz, einer saft- und kraftlosen Regierung und wirtschaftliches Unverständnis – in der Gesundheitspolitik geschaffen hat.

Über zehn Millionen Euro durch eine völlig dilettantische Planung vernichtet, Zeit- und Kostenpläne, die sich nur in der blühenden Phantasie der Verantwortlichen erklären lassen und fahrlässige Untätigkeit, lassen die Gesundheitsinfrastruktur extrem leiden. Immerhin hat die rot-blaue Regierung versprochen, dass der Neubau des Krankenhauses maximal 160 Millionen Euro kosten wird und 2021 fertiggestellt ist. Die rot-blaue Regierung hat mit dieser unvergleichlich schlechten Politik einen riesigen Scherbenhaufen hinterlassen, den Landesrat Doskozil jetzt aufräumen muss.

„Die Volkspartei ist im Interesse des Landes weiter bereit dieses Chaos in der KRAGES gemeinsam mit Doskozil zu beenden und diese wichtige Gesellschaft für die Menschen in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Das setzt aber einen ehrlichen und transparenten Umgang mit allen KRAGES-relevanten Themen voraus“, sagt Steiner.

 

Share Button

Related posts