GRÜNE warnen vor weiterer Bodenversiegelung durch Einkaufs- und Vergnügungstempel

Eisenstadt, 22. 3. 2018

Petrik: Das Burgenland darf nicht zubetoniert werden

Grüne
LAbg. Mag. Regina Petrik, Grüne

Während sich Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrätin Astrid Eisenkopf gemeinsam mit Lokalpolitikern und Konzernvertretern über die Eröffnung eines weiteren Einkaufszentrums in Siegendorf im Bezirk Eisenstadt freuen, warnen die GRÜNEN vor einem Wildwuchs an Einkaufszentren und Vergnügungstempeln. „Viele Menschen in den Zufahrtsgemeinden leiden jetzt schon unter der Verkehrsbelastung, die solche Einkaufszentren mit sich bringen. Mit neuerlichen Bauten wird das Problem der Belastung durch Lärm und CO2-Ausstoß noch größer“, kritisiert Regina Petrik, Landessprecherin der GRÜNEN. „Das Burgenland darf nicht noch mehr zubetoniert werden. Die fortschreitende Bodenversiegelung und der zusätzliche Autoverkehr wachsen sich zu einem großen ökologischen Problem aus. Lärm, Abgase, Feinstaub und Stau sind mittlerweile eine große Belastung für die Bevölkerung. Auch die Folgekosten, die etwa im Bereich der Abwasserversorgung verursacht werden und die aus Steuergeldern beglichen werden müssen, sind unzumutbar.“

Die GRÜNEN fordern schon seit einiger Zeit eine Novellierung des Raumordnungsgesetzes, um dem Wildwuchs an Einkaufszentren an den Ortsrändern ein Ende zu setzen. Regina Petrik: „Die Verkehrsprobleme werden auch durch den Bau von weiteren Zubringerstraßen und Kreisverkehren nicht gelöst. Im Gegenteil, es wird immer mehr Verkehr angezogen statt reduziert. Der Turbokreisverkehr in Siegendorf ist ein Beweis dafür. Eine Landesregierung, die solche Ereignisse abfeiert, leistet eine Bankrotterklärung an den Umweltschutz.“

 

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