Burgenländischer Rotwein im Ausland gefragter denn je

Eisenstadt, 16. 3. 2018

LRin Dunst: „Statistik bestätigt burgenländischen Weg des Qualitätsdenkens“

Die kleine Weinernte 2016 sorgte im Jahr 2017 wie erwartet für eine Minderung der Exportmenge von österreichischem Wein: 46,8 Mio. Liter bedeuten einen Rückgang von 3,3 % zum Vorjahr. Mehr als aufgefangen wurde dieser Dämpfer aber durch eine bemerkenswerte Steigerung im Exportwert: Mit der Rekordsumme von 158,6 Mio. Euro konnte ein Zuwachs von satten 7,4 % verzeichnet werden. Erstmals wurde damit die 150-Mio.-Euro-Marke überschritten, der Durchschnittspreis kletterte auf stolze 3,39 Euro.

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LR Verena Dunst, SPÖ

Im Burgenland befinden sich rund 30% der gesamten österreichischen Rebfläche, zudem ist das Burgenland das einzige generische Weinbaugebiet Österreichs mit einem höheren Rotwein- als Weißweinanteil. Somit sind für die heimische Weinwirtschaft und natürlich auch für die heimischen Winzerinnen und Winzer bei den Exportzahlen speziell jene die den Rotweinexport betreffen interessant.

Nach Deutschland, dem wichtigsten Exportmarkt für Österreich, wurden im vergangenen Jahr laut Statistik Austria 13,18 Mio. Liter Rotwein im Gesamtwert von 32,93 Mio Euro exportiert. Wertmäßig betrachtet bedeutet dies rund 41% der gesamten Exporte!

Besonders erfreulich ist die Entwicklung für die heimischen Rotweine auf den beiden wichtigen Drittlandsmärkten Schweiz und USA. Die Schweiz liebt seit Jahren die heimischen Rotweine und dies zeigt sich auch klar in der Statistik. So wurden im Jahr 2017 österreichische Rotweine im Wert von über 9,3 Mio Euro in die Schweiz exportiert – dies entspricht mehr als 50% der gesamten Weinexporte von Österreich in die Schweiz.

Auch am US-Markt gewinnen die heimischen Rotweine immer mehr an Bedeutung. Im vergangen Jahr wurden in diesem Segment bereits Weine im Wert von über 3,1 Mio Euro in die Vereinigten Staaten exportiert. Hier kann man klar sagen, dass sich die meist angebaute Rotweinsorte des Burgenlandes – der Blaufränkisch – neben dem Grünen Veltliner toll etabliert hat und auf keiner guten Weinkarte mehr fehlen darf.

„Das Burgenland setzt seit Jahren in den wichtigsten Exportländern auf Rotwein und das macht sich bezahlt. Hier zeigt sich, dass wir auch beim Weinmarketing den richtigen Riecher haben“, so Agrarlandesrätin Verena Dunst. Speziell mit den autochthonen Rebsorten Blaufränkisch, Zweigelt und St. Laurent kann das Burgenland in diesen Märkten punkten. Diesen Erfolgsweg gilt es auch in Zukunft zu bestreiten. „Mit dem hervorragenden Jahrgang 2017 stehen die Chancen gut, dass wir auch 2018 neue Meilensteine erreichen können“, so Agrarlandesrätin Dunst abschließend.

 

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