LSZ-Skandal: Jetzt auch noch Steuerhinterziehung

Eisenstadt, 15. 3. 2018

oevp
2. LT-Präs Ing. Rudolf Strommer, ÖVP

„Die Anzeige bei der Finanz wegen Unregelmäßigkeiten bei Lohnabgaben in der LSZ ist ein Eingeständnis von nicht wahrgenommener Aufsichtspflicht und nicht wahrgenommener politischer Verantwortung. Landeshauptmann Nießl hat den nächsten politischen Skandal im Burgenland zu verantworten“, unterstreicht Strommer.

Noch vor wenigen Tagen hat der blaue Steigbügelhalter zum Verteidigungsangriff für den Werbekaiser Nießl ausrücken müssen. Jetzt zeigt sich die LSZ selbst bei der Finanzbehörde an, obwohl Tschürtz unlängst noch meinte, Nießl treffe keine Schuld, es war ja der Geschäftsführer. „Diese Aussage ist mehr als verwunderlich, liegt doch jetzt das Gegenteil am Tisch. Die Verantwortung für die Steuerhinterziehung trifft ganz eindeutig Landeshauptmann Nießl und seit zweieinhalb Jahren auch Landesvize Tschürtz“, so Strommer.

Gleichzeitig lobt Strommer die gute Arbeit des Landesrechnungshofes. „Erst durch ihre Recherche ist dieser Skandal bekannt geworden. Dem Landesrechnungshof kommt gemeinsam mit dem Landtag eine wichtige Rolle der Kontrolle im Burgenland zu“; betont Strommer.

Kritisch sieht Strommer auch die Tatsache, dass Tschürtz erst jetzt in seiner politischen Verantwortung für die LSZ tätig wird. „Wenn Landesvize Tschürtz erst nach über zweieinhalb Jahren auf die Idee kommt, Ordnung in der LSZ zu schaffen, dann ist das mehr als bedenklich“, stellt Strommer fest.

 

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