Augen auf beim Eierkauf

Eisenstadt, 15. 3. 2018

Ostern als wichtiger Wirtschaftsfaktor für heimische Geflügelproduzenten

Agrarlandesrätin Verena Dunst setzt auf Regionalität und Herkunftsangabe im Sinne burgenländischer KonsumentInnen

Das Ei ist ein unverzichtbarer Teil unseres Speiseplans, sei es direkt als Frühstücksei oder in verarbeiteter Form, wie bei Mehlspeisen oder Teigwaren. Dabei werden Qualitätskriterien und Tierschutz-Aspekte in der Hühnerhaltung immer mehr von Bedeutung! Es ist daher wichtig zu wissen, wo es herkommt. Heimische Eier zeichnen sich durch hohe Qualität und hohe Tierschutzstandards für Legehennen aus. Dabei spielt vor allem das Ostergeschäft eine wichtige Rolle.

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DI Heinz Schlögl (Obmann Bgld. Geflügelverband), Ing.in Elisabeth Rotheneder (Obmann Stv. Geflügelverband), Agrarlandesrätin Verena Dunst, Ing. Wolfgang Pleier (GF Bgld. Geflügelverband)

„Das Ostergeschäft ist für unsere Geflügelbetriebe die wirtschaftlich wichtigste Zeit des Jahres – umso wichtiger ist es daher, beim Kauf von bereits vorgefärbten Ostereiern auf die Kennzeichnung zu achten“, so LRin Dunst. Sie bedauere dabei, dass die Kennzeichnung beim klassischen Rohei zwar Pflicht, im Gegensatz dazu bei vorgefärbten Eiern allerdings nur freiwillig sei – so Dunst weiter. „Unsere Konsumentinnen und Konsumenten haben ein Recht darauf, über Produktionsstandards und Herkunft informiert zu werden!“

Aufgrund der lückenlosen Umsetzung des Käfigverbots werden seit 1. Jänner 2009 in Österreich nur mehr Eier in Boden- oder Freilandhaltung erzeugt.

387.437 Legehennen in 47 registrierten Betrieben produzieren im Burgenland über 112 Millionen Eier pro Jahr. Rund 30 Prozent der Eierzeugnisse werden über die Selbstvermarktungsschiene vertrieben, während knapp 70 % als Rohware in Packstellen für den Großhandel landen.

 

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