Internationaler Frauentag – LAUTer Frauen

Eisenstadt, 7. 3. 2018

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Mehr Beteiligung, mehr Bewegung, mehr Feminismus! Jetzt erst recht!

Der internationale Frauentag wird stets am 8. März gefeiert und ist für die Frauen auf der ganzen Welt ein wichtiges Datum. Unter dem Motto „LAUTer Frauen-Mehr Beteiligung, mehr Bewegung, mehr Feminismus““ richten sich die SPÖ Frauen Burgenland entschieden gegen die Pläne der schwarz-blauen Bundesregierung und kämpfen laut weiter für die Rechte der Frauen. „Wir nehmen die Rückschritte nicht hin und lassen die Frauen in unserem Land nicht im Stich. Wir wollen, dass es den Frauen gut geht und die Gleichstellung von Frauen und Männern endlich erreicht wird“, so Landesfrauenvorsitzende LRin Verena Dunst bei der Frauentagsaktion im EZE Eisenstadt.

Beinahe in jeder Gemeinde im Burgenland veranstalten die SPÖ Frauen zum internationalen Frauentag diverse Workshops, Vorträge, Frauenfrühstücks und Straßenaktionen. Um zu zeigen, dass Frauen vielfältig sind und die unterschiedlichsten Aufgaben in unserer Gesellschaft übernehmen, luden die SPÖ Frauen zur Begegnungsaktion ins Einkaufszentrum Eisenstadt ein. Dabei wurden Frauen angesprochen, sie gefragt wie es ihnen geht, ob sie mit ihrer Lebens-und Arbeitssituation zufrieden sind. Mit Schildern mit Bezeichnungen wie z.B. Superheldin, Alleskönnerin, Kämpferin, Arbeiterin und die dazu passenden Eigenschaften wie mutige, starke, kämpferische oder arbeitssuchend, konnten die Frauen zeigen wer sie wirklich sind. Denn genau diese Frauen trifft der Sozialabbau der neuen Bundesregierung am Meisten. Sie erhalten wenig Lohn, müssen unentgeltlich Überstunden machen und das vielleicht sogar noch 12 Stunden am Tag. Egal wer man ist, was man arbeitet und woher man kommt – sei es die Frisörin, die den ganzen Tag im Salon steht oder die Supermarkt-Verkäuferin oder die Schichtarbeiterin am Laufband – sie alle verdienen Respekt und Anerkennung.

Auch 2018 sind Themen wie gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Existenzsicherung und damit verbunden ein Mindestlohn von 1.700 Euro für eine Vollzeitstelle sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aktueller denn je. Frauen im Burgenland verdienen um 20,9 Prozent weniger als Männer und zwei Drittel der unbezahlten Familienarbeit wird von Frauen verrichtet. Rückschritte wie die Streichung der Aktion 20.000, die viele ältere Arbeitssuchende wieder in Beschäftigung gebracht hätte und die Einführung des Familienbonus, bei dem speziell Alleinerziehende und Teilzeitbeschäftigte nichts davon haben, nehmen wir nicht hin. „Wir SPÖ Frauen fordern daher die Fortführung der Aktion 20.000 und eine Entlastung der Familien mit mittlerem und geringem Einkommen, die den Familienbonus auch ausschöpfen können, denn jedes Kind ist gleich viel wert“, so LRin Verena Dunst abschließend.

 

 

 

 

 

 

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