Hausgeburt in St. Margarethen

St. Margarethen, 5. 3. 2018

Am Montag, dem 5. März 2018, kam es zu einer Hausgeburt in St. Margarethen. Die kleine Maria wollte nicht auf das Krankenhaus warten und erblickte unter Betreuung eines Sanitäterteams des Roten Kreuzes das Licht der Welt.

rk
Michael Schlögl, Christoph Repay, Alexandra Vago-Wind, Richard Steiger, Dr. Monika Tarcsai, Alexander Puhr, Lukas Pasterniak

Es war kurz vor Mittag, als ein Rettungswagen des Roten Kreuzes Eisenstadt zu einer Geburt nach St. Margarethen gerufen wurde. Eigentlich gingen Christoph Repay, Alexander Puhr und Lukas Pasterniak davon aus, dass sie die schwangere Mutter zur Geburt ins Krankenhaus transportieren würden.

„Als wir den Einsatzort erreichten wurde uns schnell klar, dass wir es nicht mehr ins Krankenhaus schaffen würden“, schildert Sanitäter Christoph Repay. „Zur Sicherheit haben wir den Notarztwagen nachgefordert. Aber die kleine Maria wollte nicht einmal auf die Notärztin warten. Also setzten wir die notwendigen Sanitätshilfemaßnahmen für die Geburt. Als das Notarztteam eintraf, war Maria bereits auf der Welt“, so Repay weiter. „Alles verlief gut.“

Maria war 49 cm groß und wog 3.440 g.

Die Eltern Alexandra und Roland Vago-Wind freuen sich über den Zuwachs. Auch Bruder Simon freut sich über seine frisch geborene Schwester. Glücklich sind auch die Sanitäter des Roten Kreuzes. „Meistens werden wir ja zu Krankheiten und Unfällen gerufen“, erzählt Christoph Repay. „Eine Geburt ist ein freudiges Ereignis und daher für uns immer etwas Besonders.“

Das Team des nachgeforderten Notarztwagens (Richard Steiger, Michael Schlögl, Notärztin Dr. Monika Tarcsai) vergewisserte sich, dass es Mutter und Kind gut ging und brachte beide zur weiteren Beobachtung ins Krankenhaus Eisenstadt.

 

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