Aufruf zur Einreichung von burgenländischen Demokratie-Projekten

Eisenstadt, 6. 3. 2018

Lupac-Stiftung dotiert Demokratiepreis mit 15.000 Euro, Bewerbungen bis 15. Juni möglich

Zum achten Mal wird der Demokratiepreis heuer von der im Österreichischen Parlament angesiedelten Margaretha Lupac Stiftung ausgeschrieben. Einreichungen sind noch bis zum 15. Juni 2018 möglich. Ziel sei es, das Engagement für Parlamentarismus und Demokratie zu fördern, erklärt Landtagspräsident Christian Illedits, der die Burgenländerinnen und Burgenländer dazu ermutigt Projekte einzureichen.

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Der Preis wird nur jedes zweite Jahr vergeben, bewertet werden heuer Aspekte des Gedenkjahres 2018 sowie Projekte zur Förderung von Toleranz und demokratischer Mitbestimmung, aber auch im Bereich Geschlechtergerechtigkeit, Integration und Minderheitenrechte. Insbesondere bezüglich letztgenannter Thematik rechnet Illedits, der selbst auf kroatische Wurzeln verweisen kann, den burgenländischen Bewerberinnen und Bewerbern gute Chancen aus. „Im Burgenland ist es über Jahrzehnte gelungen, die kulturellen Besonderheiten der hier anerkannten Volksgruppen nicht nur zu bewahren sondern in die Kultur des Landes zu integrieren. Das Burgenland ist DAS Beispielland für Toleranz, für ein friedvolles, aufgeschlossenes Miteinander. Dies trägt wesentlich zum kulturellen und somit auch touristischen Angebot des Burgenlandes bei. Zahlreiche Veranstaltungen der Brauchtumspflege, aber auch die Medienangebote und der Schulunterricht in kroatischer und ungarischer Sprache, spiegeln den Stellenwert der kulturellen Vielfalt hierzulande wieder,“ so Illedits.

Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und kann auf bis zu drei Bewerberinnen und Bewerber aufgeteilt werden. Die Entscheidung erfolgt durch das Stiftungs-Kuratorium auf Basis eines Jury-Vorschlags.

 

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