Die Volkspartei ist für Karenz für Politikerinnen

Eisenstadt, 2. 3. 2018

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Die Volkspartei ist für Karenz für Politikerinnen

„In den vergangenen Jahren ist sehr viel passiert“, betont Landesparteiobmann Thomas Steiner anlässlich des Internationalen Frauentages: „Die Volkspartei hat das Reißverschlusssystem im Wahlstatut verankert und viele neue Frauen in Führungspositionen.“ Nicht nur, dass mit Gaby Schwarz erstmals eine Frau als Spitzenkandidatin in die Nationalratswahlen ging, ist die Büroleitung der Volkspartei seit kurzem weiblich besetzt und auch bei den Bürgermeisterinnen hat sich etwas getan. Von null auf vier – so Steiners Bilanz.

„Das ist aber kein Wert, mit dem man zufrieden ist, da geht noch mehr“, so Landesgeschäftsführer Christoph Wolf, „Aber wir sind dran und haben viele engagierte, kompetente Kommunalpolitikerinnen, die ein offenes Ohr für die Burgenländer haben und bereit sind für mehr Verantwortung in den Gemeinden und der Volkspartei.“ Derzeit hat die ÖVP 14 Vizebürgermeisterinnen und 314 Gemeinderätinnen.

Ein großes Hindernis für viele Frauen auf ihrem Weg in die Kommunalpolitik ist die soziale Absicherung. Weibliche Bürgermeister haben kein Recht auf Karenz oder Mutterschutz, wenn sie ein Kind bekommen. „Das macht es vor allem jüngeren Frauen schwer sich für so ein verantwortungsvolles Amt zu entscheiden“, so Steiner.

„Es gibt zwar die Möglichkeit der Vertretung durch den Vizebürgermeister, doch es braucht eine gesetzliche Vertretung für karenzierte Eltern“, so Wolf.

Vorbilder für die bereits heranwachsende Generation von Kommunalpolitikerinnen sind die vier frischgewählten Bürgermeisterinnen Michaela Wohlfart (Podersdorf), Angelika Mileder (Frankenau-Unterpullendorf), Klara Liszt (Unterwart) und Karin Kirisits (Hackerberg). Sie haben sich in den eigenen Reihen und gegen die politischen Mitbewerber erfolgreich durchgesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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