26. 2. 2018 – Polizei News

pn

52-Jähriger fuhr seit 28 Jahren ohne Lenkberechtigung

 Während einer Schwerpunktaktion bei der Grenzübertrittsstelle in Klingenbach war für den Mann nun Endstation

Im Zuge einer Schwerpunktaktion der Polizei bei der Grenzübertrittsstelle in Klingenbach (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) wurde von den Beamten ein PKW-Lenker angehalten und kontrolliert. Der Mann wies sich mit einem österreichischen Führerschein aus. Im Zuge dieser Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass dem 52-jährigen Lenker aus dem Bezirk Neunkirchen bereits am 12.10.1989 die Lenkberechtigung entzogen wurde. Anstatt den Führerschein damals bei der Bezirkshauptmannschaft abzugeben, erstattete der Mann bei einer Polizeidienststelle die Anzeige, er hätte seinen Führerschein verloren und verwendete diesen missbräuchlich bis zum gegenständlichen Zeitpunkt.

Dem 52-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt und er musste den Pkw vor Ort abstellen. Der verwendete Führerschein wurde sichergestellt und mit einer Anzeige der BH Eisenstadt-Umgebung vorgelegt.


Gesuchter ging der Polizei bei der Grenzübertrittsstelle Kittsee (Bez. Neusiedl/See) ins Netz

Bei Schwerpunktkontrollen wurde ein gesuchter Rumäne festgenommen

Am Vormittag des 23. Februar 2018 hielt die Polizei auf der Nordostautobahn A6 bei Kittsee im Zuge von Schwerpunktkontrollen bei der Einreise nach Österreich, einen 29-jähriger Rumäne, als Lenker eines PKW’s, an. Bei der anschließend durchgeführten Personenkontrolle wurde festgestellt, dass gegen den Mann ein aufrechter Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Wien wegen des Verdachtes auf Diebstahl und Diebstahl im Rahmen einer kriminellen Vereinigung besteht. Der 29-Jährige wurde festgenommen und in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert.


Einbrüche in Mattersburg aufgeklärt

Mit der Festnahme eines Verdächtigen hat die Polizei einer Einbruchsserie in Mattersburg ein Ende gesetzt. Erfolgreiche Spurensicherung führte zur Ausforschung.

Seit Jahresbeginn 2018 häuften sich die Einbrüche im Stadtzentrum von Mattersburg. Zwischen 4. Jänner und 11. Februar wurde die Polizei zu sechs Tatorte in Mattersburg wegen insgesamt 13 Einbrüchen beordert. Neben einem Wohnhaus und einem Kindergarten waren vornehmlich Büro- und Lagerräume des Einkaufszentrums (MEZ) Ziel der Einbrecher. In sämtlichen Fällen verschaffte sich der Täter Zutritt,  indem er Türen aufzwängte oder Fenster einschlug. Im MEZ wurden in einer Nacht bis zu vier Geschäftsräume oder Büros aufgebrochen. Aus den Büros sowie aus dem Kindergarten wurden vorwiegend geringe Bargeldbeträge gestohlen. Bei dem Einbruch in ein Einfamilienhaus stahl der Täter unter anderem Bargeld und Schmuck. Aus dem Lager eines Sportartikelhändlers wurden mehrere Fahrräder (E-Bikes und Mountainbikes) im Wert von über 20 000 Euro entwendet und in einem Geschäft in Wiener Neustadt brach der Beschuldigte die Registrierkassa auf und entnahm einen geringen Bargeldbetrag.

Aufgrund der durch die Spurensicherung und -auswertung gewonnenen Indizien fiel der Verdacht auf einen 21 Jahre alten Mann aus Mattersburg.  Bei der Vernehmung gestand der Beschuldigte die angeführten Straftaten. Bisherigen Erhebungen zufolge beläuft sich der Wert der gestohlenen Gegenstände auf mehr als 35 000 Euro. Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Beamten in der Wohnung des 21-Jährigen Teile des Diebesgutes, die eindeutig von einem Einbruch stammten. Die Erhebungen sind noch im Gange.

Der Staatsanwalt hat die Haft angeordnet und der Mann wurde der Justiz übergeben.


Ladendiebe nach kurzer Flucht  erwischt!

Polizeiinspektion Kittsee: Nach kurzer Flucht konnten mehrere Ladendiebe erwischt werden.  Vier Tatverdächtige in Haft!

Am vergangenen Freitag, den 23. Februar 2018 erstattete der Verantwortliche einer Lebensmittelmarktkette in Kittsee Anzeige, dass sich im dortigen Einkaufsmarkt ein Ladendiebstahl ereignet hat. Mehrere Personen versuchen mit einem in der Slowakei zum Verkehr zugelassenen Fahrzeug zu flüchten.

Nach kurzer Fahndung durch die Streifen der Polizeiinspektion Kittsee konnte das besagte Fahrzeug – dieses war mit 5 Personen besetzt – angehalten werden. Im Kofferraum des Fluchtfahrzeuges (siehe Lichtbilder) konnte das umfangreiche Diebesgut ersehen und sichergestellt werden. Dabei handelte es sich um (auszugsweise): Fleisch- und Wurstwaren, div. Brot- und Gebäcksorten, Obst, Süßigkeiten, Körperpflegeartikel, Getränke, div. Knabbergebäck, Kaffee, div. Kleidungsstücke (Damenhandtasche, Damenjacke) usw.

Die Festnahmen erfolgten an Ort und Stelle.

Im Zuge der Befragung gab der 47-jährige österreichische Staatsangehörige – er fungierte als Mitfahrer – an, dass die vier slowakischen Staatsangehörigen (zwei Frauen, 27 und 24 Jahre, zwei Männer, 35 und 19 Jahre) seit Jahren Ladendiebstähle verüben würden und bereits eine große Menge Diebesgut in seiner Wohnung in Wien 17. deponiert haben. Auf Grund dieser Aussage wurde von der Staatsanwaltschaft ein Hausdurchsuchungsbefehl für diese „Bunkerwohnung“ in Wien angeordnet. Bei dieser Hausdurchsuchung  konnten mehrere – noch zuzuordnende – Kleidungsstücke sichergestellt werden.

Die Beschuldigten verweigerten die Aussage bzw. machten keine Angaben zu den verschiedenen Diebstählen. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass gegen die 27 Jährige und den 35 Jährigen ein Aufenthaltsverbot in Österreich besteht.

Die Staatsanwaltschaft ordnete die Einlieferung der Festgenommenen in eine Justizanstalt an. Der 47-jährige österreichische Staatsangehörige wurde auf freien Fuß angezeigt.

pn

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