Grüne Abgeordnete werden Naturschutzorgane

Eisenstadt, , 24. 2. 2018

Landtagsabgeordneter Spitzmüller wird als Naturschutzorgan ausgebildet

Vergangenen Freitag und Samstag wurden im Rahmen einer zweitägigen Ausbildung etwa 70 BurgenländerInnen zu neuen ehrenamtlichen Naturschutzorganen ausgebildet. Diese unterstützen die amtlichen Naturschutzorgane der Bezirkshauptmannschaften bei ihrer Arbeit. Mit dabei waren auch Mandatare der GRÜNEN Burgenland: Gemeinderätin Rosi Grosz aus Breitenbrunn, Kurt Ciboch und Renate Weingrabner aus Podersdorf und Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller, der auch Umweltgemeinderat in Oberschützen ist. Die Ausbildung schließt im April mit einer Prüfung und der Vereidigung ab.

grüne
Kurt Ciboch, Renate Reingrabner, Wolfgang Spitzmüller, Rosi Gros, Hermann Frühstück

„Die Erhaltung des Naturlebensraum und der Naturflächen ist mir ein großes Anliegen. Immerhin profitieren davon alle BurgenländerInnen, aber auch der Tourismus und sogar die Wirtschaft. Der Rückgang der Arten und der Lebensräume ist ein großes Problem, für das der immense Flächenverbrauch durch Straßenbau oder Einkaufszentren mitverantwortlich sind“, so Landtagsabgeordneter Spitzmüller.

Zu den Aufgaben der ehrenamtlichen Naturschutzorgane zählen Information und Beratung, Begehungen und Beobachtungen im ganzen Land, das Melden von Verstößen gegen das Naturschutzgesetz und der Kontakt mit Gemeindevertretern, aber auch aktive Pflegemaßnahmen. In ihren Befugnissen sind sie den amtlichen Organen gleichgestellt; so besteht ihnen gegenüber Ausweispflicht, auch ist ihnen der Zutritt zu Grundstücken und Objekten zu gewähren. Die Naturschutzorgane sind im Verein der burgenländischen Naturschutzorgane (VBNO) organisiert, dieser arbeitet eng mit dem Naturschutzbund Burgenland zusammen. Rosi Grosz und Wolfgang Spitzmüller sind sich einig „zukünftig noch besser für den Naturschutz des Landes aktiv sein zu können.“

Spitzmüller fordert zusätzliches Personal im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes im Land. Oft ist eine lange Verfahrensdauer dem fehlendem Personal geschuldet. „Die ehrenamtlichen Naturschutzorgane sind da nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, meint Spitzmüller. „Ausserdem brauchen wir dringend eine Novelle des Naturschutzgesetzes. So kann man etwa Feuchtgebiete und Einzelbäume zur Zeit nur unzureichend schützen.“

 

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