Kein A 3 Ausbau ohne Zustimmung der Gemeinden

Zagersdorf, 22. 2. 2018

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LR Doskozil: „Eine Verlängerung der A3 kommt nur dann in Frage, wenn alle Forderungen der Gemeinden erfüllt werden!“

Das Thema “Verlängerung der Autobahn A3 im Bezirk Eisenstadt“ sorgt seit vielen Jahren für Diskussionen im Bezirk, insbesondere in den betroffenen Gemeinden Klingenbach, Siegendorf, Zagersdorf, Wulkaprodersdorf, Großhöflein und Müllendorf. Der zuständige Landesrat Hans Peter Doskozil brach heute gemeinsam mit der SPÖ-Bezirksvorsitzenden Landesrätin Astrid Eisenkopf eine Lanze für die betroffenen Kommunen. „Eine Verlängerung der A3 kommt nur dann in Frage, wenn alle Forderungen der Gemeinden erfüllt werden. Sollte das nicht der Fall sein, kommt der Ausbau nicht“, sagte Doskozil klar und deutlich bei der Pressekonferenz.

Mit dem zunehmenden Verkehr und der geplanten Umsetzung einer Autobahn auf ungarischer Seite bis 2022 ist das Thema in den letzten Wochen wieder in den Vordergrund gerückt. „Die betroffenen Gemeinden können sich darauf verlassen, dass wir bei den Verhandlungen mit der ASFINAG auf ihrer Seite stehen und ihre Interessen vertreten werden. Das Ziel der SPÖ ist der Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Verkehr. Eine Lösung kann und muss nur mit den Gemeinden gefunden werden“, so Landesrätin Astrid Eisenkopf.

„Derzeit liegen noch keine finalen Variantenvorschläge seitens der ASFINAG vor. Ich habe jedoch schon Gespräche mit dem zuständigen Infrastrukturminister Norbert Hofer geführt und ihn über die Vorgehensweise des Landes informiert“, so Straßenbaulandesrat Doskozil.

Stellvertretend für die betroffenen Gemeinden bedankte sich der Siegendorfer Bürgermeister Rainer Porics bei Doskozil und Eisenkopf für die kompromisslose Unterstützung. „Wir stehen unseren Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern im Wort und freuen uns, dass es ohne Zustimmung der Gemeinden keine Verlängerung der A3 geben wird!“, so Porics.

Hans Peter Doskozil konnte auch eine erste Änderung bezüglich Bahnschleife Wulkaprodersdorf vermelden. „Ein großer Kritikpunkt seitens der Wulkaprodersdorfer Bevölkerung ist die geplante Park & Ride-Anlage mit 120 Stellplätzen im Zuge des Schleifenbaus. Auf Anraten von Vizebürgermeister René Pint habe ich dieses Projekt mit der ÖBB herausverhandelt. Das heißt konkret, es wird keine zusätzliche Park & Ride-Anlage in Wulkaprodersdorf gebaut“, so Doskozil. „Ich habe auch mit der Bürgerinitiative von Wulkaprodersdorf ein gutes Gespräch geführt und sehe ihre Bedenken für berechtigt. Ich werde zeitnah weitere Gespräche mit der ÖBB führen, um die beste Lösung für Wulkaprodersdorf herauszuholen!“, so Doskozil abschließend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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