Künstler sehen das Burgenland

Oberschützen, 21. 2. 2018

Eine malerische Reise durch das Südburgenland: Kulturlandesrat Mag. Hans Peter Doskozil eröffnete Ausstellung im KUZ Oberschützen

„Wie sehen KünstlerInnen das Burgenland? Welche Motive faszinieren sie? Was ist aus ihrer Sicht typisch burgenländisch?“ Das sind die Ausgangsfragen einer Ausstellung, die am 20. Februar 2018 von Kulturlandesrat Mag. Hans Peter Doskozil im KUZ Oberschützen eröffnet wurde und eine Auswahl der Sammlungsbestände der Landesgalerie Burgenland zeigt. Die Ausstellung spannt einen zeitlichen Bogen vom frühen 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Sie ist ein malerischer Spaziergang durch die drei südlichen Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf mit ihren historischen Sehenswürdigkeiten: Burgen, Schlösser und Ruinen, Kirchen, Dörfer sowie Kultur- und Naturlandschaften. Heuschober oder Maistschardaken sind ebenso abgebildet, wie Menschen, Trachten oder ländliches Brauchtum. Die Ausstellung, die von 21. Februar bis 20. April 2018 jeweils von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8.00 bis 15.30 Uhr bzw. am Freitag von 8.00 bis 12.30 Uhr sowie zu allen Veranstaltungen frei zugänglich ist, wird sowohl dem künstlerischen Anspruch, als auch der Vermittlung der kulturellen, topografischen und ethnischen Vielfalt im Land
gerecht.

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Die Konzeption der Ausstellung stellte eine große Herausforderung dar, denn die Zahl der Kunstschaffenden im Burgenland war und ist sehr groß. Zum einen folgen viele BurgenländerInnen ihrem kreativen Schaffensdrang, zum anderen ist das Burgenland für zahlreiche Kreative zu einer Wahlheimat geworden. Insbesondere das Südburgenland, mit dem Künstlerdorf Neumarkt an der Raab, brachte Generationen von renommierten KünstlerInnen hervor. Große Namen, wie Martha Jungwirth, Eduard Sauerzopf, Elfi Semotan, Martin Kippenberger oder Kurt Kocherscheidt sind nur einige der wichtigsten Vertreter.

Bei dieser Ausstellung wurde einerseits ein Augenmerk auf die verschiedenen künstlerischen Techniken gelegt, andererseits aber auch darauf geachtet, Werke von möglichst vielen KünstlerInnen zu zeigen. Herausragend sind dabei der Plan von Neumarkt an der Raab von Martha Jungwirth, Ansichten der herrschaftlichen Burgen Güssing und Bernstein von Karl Schuster. Dorfansichten von Rudolf Klaudus oder Otto Mühl spiegeln die vielfältige Architektur des Landes wider. Kinder in kroatischer Tracht von Peter Fendi, das photorealistsche Bild eines Stiefels von SR Elfriede Ettl oder eine Bäuerin aus Zickenbergen von Hermann Serient repräsentieren Landestypisches. Eine Landschaft bei Neumarkt an der Raab von Rudolf Richly oder die mehrteilige Baumlandschaft von Harro Pirch fangen Stimmungen idyllischer Landstriche ein.

 

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