SPÖ Kampagne für die LWK-Wahl 2018

Eisenstadt, 19. 2. 2018

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Mei Bauer is ned deppat! – Präsentation der SPÖ-Kampagne für die LWK-Wahl 2018

LH Niessl: „Das Burgenland soll eine landwirtschaftliche Modellregion werden.“

Die Landwirtschaftskammerwahl am 11. März stand im Mittelpunkt der heutigen Landesparteivorstandssitzung in Eisenstadt. Neben dem Spitzenkandidaten Michael Glauber aus Sigleß wurde auch die Kampagne der SPÖ Bauern präsentiert. „Der Slogan ‚Is(s) burgenländisch’ steht genau für das, was uns wichtig ist. Wir wollen unsere regionalen Produkte in den Vordergrund rücken. Wir sprechen uns vehement gegen TTIP und CETA aus. Wir wollen die kleinstrukturierte Landwirtschaft im Burgenland fördern statt in Gefahr bringen. Wir wollen eine Modellregion der ökologischen und biologischen Landwirtschaft werden, sprich verstärkt auf Nachhaltigkeit schauen“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

„Das Burgenland ist die Toskana Österreichs, ein Feinkostladen der Sonderklasse. Hier wird nach höchsten Standards produziert, veredelt und verkauft“, so Agrarlandesrätin Verena Dunst. Jedoch geht die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe stetig zurück. Gab es im Burgenland vor 20 Jahren noch 20.000 Betriebe, sind es derzeit nur mehr 9.000. „Der Strukturwandel, den die ÖVP immer als Allheilmittel sah und sieht, wurde zu schnell vollzogen. Die Kleinstrukturiertheit ist keine Schwäche, sondern bietet im Gegenteil zahlreiche Chancen, das Burgenland in Zukunft noch weiter als Genussland – als Feinkostladen zu etablieren“, so Dunst.

Mit vier konkreten Forderungen gehen die SPÖ Bauern in die Wahl am 11. März, skizziert Spitzenkandidat Michael Glauber: „Wir müssen unsere Kleinbetriebe mehr unterstützen und Direktzahlungen viel gezielter als bisher einsetzen. Weiters gehört die Agrarschere geschlossen. Vor 10 bis 15 Jahren war eine Tonne Weizen noch 12 Mechanikerstunden wert – zum heutigen Tag bekommt man für eine Tonne Weizen nur noch 2 Mechanikerstunden. Die Landwirte haben vor der Kontrolle der AMA schon mehr Furcht als vor der Polizei. Es wird härter kontrolliert als gesetzlich gefordert. Das muss geändert werden. Und schlussendlich stehen die SPÖ Bauern für Unabhängigkeit und sind keinen anderen Organisationen zu irgendwelchen Gefälligkeiten verpflichtet.“

„Alle Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der SPÖ sind Vollerwerbslandwirte und wissen genau, wovon sie reden und wo der Schuh drückt, im Gegensatz zur ÖVP mit einem Spitzenpolitiker und Parteifunktionär als Kandidaten“, so Landesgeschäftsführer Christian Dax.

Auf ein wichtiges Detail bei der LWK-Wahl am 11. März darf man nicht vergessen: Nicht nur Bauern können wählen gehen, sondern alle Grundeigentümer, die mehr als 5.700 Quadratmeter Grund besitzen, verpachtet oder nicht. „Viele wissen gar nicht, dass sie wählen können. Gesunde Lebensmittel und Nachhaltigkeit unserer Landwirtschaft gehen aber auch sie etwas an. Deswegen mein Aufruf, bitte wählen gehen oder eine Wahlkarte am Gemeindeamt bis 1. März beantragen und einfach in den nächsten Briefkasten werfen “, so Landesrätin Verena Dunst abschließend.

 

 

 

 

 

 

 

 

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