Hackl: „Mehr Betreuungsplätze auch fürs Burgenland“

Eisenstadt, 12. 2. 2018

„Es macht mich sehr betroffen, wie viele Frauen jährlich Opfer von Gewalttaten werden. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen, das Betreuungsangebot auch im Burgenland auszubauen“, so Bundesrätin Marianne Hackl zur Ankündigung der Bundesregierung 100 neue Betreuungsplätze in Frauenhäusern einzurichten. Daran sollten sich die Verantwortlichen im Burgenland ein Beispiel nehmen und auch zusätzliche Plätze schaffen.

övp

„Darüber hinaus gilt es jetzt rasch das im Burgenland bestehende Angebot zu evaluieren. Denn obwohl die Zahl der Gewaltdelikte rückläufig ist, steigt der Anteil an weiblichen Opfern im Vergleich“, so Hackl weiter. Dies schlägt sich auch in den Beratungseinrichtungen nieder: Seit 2012 ist österreichweit ein stetiger Anstieg bei den Betreuungszahlen zu verzeichnen.

Jede fünfte Beziehung ist von häuslicher Gewalt betroffen, von tätlichen Übergriffen oder psychischer Erniedrigung. Elf Jahre dauert eine solche Beziehung im Schnitt, bis sich die Opfer davon losreißen können. Mehr als dreiviertel von den Betroffenen sind Frauen.

 

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