NEIN zur Müllverbrennungsanlage in Oberwart!

Oberwart, 8. 1. 2018

LR Doskozil: „Wirtschaftliche Interessen dürfen niemals vor die Gesundheit der Menschen gestellt werden.“

Es darf keine Müllverbrennungsanlage in Oberwart kommen – darin sind sich Landesrat Hans Peter Doskozil und Landesgeschäftsführer Christian Dax einig. Im Rahmen eines Stadtgesprächs der SPÖ Bezirksorganisation Oberwart Donnerstagabend im Gasthaus Drobits stand man der Oberwarter Bevölkerung Rede und Antwort. Zahlreiche besorgte Bürger kamen zu der Veranstaltung, um sich Klarheit über das Projekt zu verschaffen. „Die geplante Müllverbrennungsanlage bringt viele Risiken mit sich. Das können und dürfen wir der Oberwarter Bevölkerung nicht zumuten. Wir werden uns stark dafür einsetzen, dass die Pläne nicht umgesetzt werden“, so Landesrat Hans Peter Doskozil.

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Die Fakten gegen eine Müllverbrennungsanlage liegen auf der Hand: Eine derartige Anlage ist für die Verbrennung von Abfällen nicht ausgerichtet. Dementsprechend kann eine Überhitzung der Filter bzw. Brandgefahr nicht ausgeschlossen werden. Weiters ist auch eine Geruchsbelästigung durch die falsche Lagerung von Abfällen zu befürchten. Immerhin sollen diverse Abfallarten, auch gefährliche Stoffe, in der geplanten Anlage verbrannt werden.

Laut Bürgermeister Rosner wird die Anlage mit Biomasse in Betrieb genommen. „Laut unseren Informationen geht jedoch hervor, dass unter anderem Gewerbe- und Baustellenabfälle oder auch durch Lacke verunreinigtes Sägemehl verbrannt werden sollen. Biomasse ist das keine. Bürgermeister Rosner sollte seine Fachkompetenz hier erweitern oder zumindest einmal mit Experten reden,“ so Dax. „Es handelt sich hier um ein Projekt, das die Umwelt und die Gesundheit gefährden könnte. Die Bevölkerung hätte bereits von Beginn an miteingebunden werden müssen“, kritisiert Landesgeschäftsführer Christian Dax.

„Unsere Meinung haben viele Oberwarterinnen und Oberwarter beim Stadtgespräch bestätigt: Die Bevölkerung will keine Müllverbrennungsanlage. Das muss Bürgermeister Rosner so auch akzeptieren und seine Unterstützung für das Projekt überdenken!“, so Dax abschließend.

 

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