Bezirk Neusiedl – Dynamischer Wirtschafts- und Lebensraum

Neusiedl, 8. 2. 2018

 

 

Bezirk Neusiedl am See: Dynamischer Wirtschafts- und Lebensraum – Zeitplan und Finanzierung Ausbau A4 muss sichergestellt sein – Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs und der Park & Ride-Angebote – Sicherheit auf Bahn und Straße

 

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LAbg. Werner FRIEDL und Abg.z.NR Erwin PREINER

Dynamischer Wirtschafts- und Lebensraum

l Wirtschaftsdaten BGLD: seit fünf Jahren mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten

■ Wirtschaftswachstum stieg auf geschätzte 2,4 Prozent

■ Stabilisierung am Arbeitsmarkt trotz starkem Arbeitskräftezuwachs

■ Dienstleistungsdynamik treibt Konjunkturaufschwung an, Industrie auf                            kräftigem Wachstumskurs

■ Aussichten: Globaler Aufschwung und starke Binnenkonjunktur ermöglichen                   abermals Wachstum von fast 2 Prozent

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l Wirtschaftsdaten Bez ND -> Die Zahlen des Landes Bgld spiegeln sich auch im Bezirk ND wider.

Plus bei Anzahl Unternehmen, Beschäftigte, Wertschöpfung

l Parndorf – Ausbau Wirtschaftspark
FOC
Designer Outlet
Fashion Outlet

Kinocenter – Eröffnung März 2018
Konjunktur: 2018 > 3 %

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Ausbau A4Zeitplan und Finanzierung

l Seit Jänner dieses Jahres laufen mit dem Umbau der Anschlussstelle Fischamend die ersten Vorbereitungsmaßnahmen für den dreispurigen Ausbau der A 4 Ost Autobahn.

Bis Mitte September 2018 laufen diese Arbeiten als Vorbereitung auf den dreispurigen Ausbau der A 4. Die Neugestaltung umfasst die Anpassung der Beschleunigungs- und Verzögerungsspuren, der Auf- und Abfahrten und die Errichtung von zwei Kreisverkehren auf der B 9 Hainburger Straße.

Kosten der Vorbereitungen zum dreispurigen Ausbau zwischen Fischamend und Neusiedl ->  6 Millionen Euro.“

l Dreispuriger Ausbau des Abschnittes Fischamend bis Neusiedl

Gesamtlänge:  rund 31 Kilometer

Gesamtkosten:  Insgesamt werden bis zum Jahr 2023 345 Millionen Euro investiert,                            davon 219 Millionen in NÖ und 126 Millionen im Burgenland.

Geplante Dauer : 2018-2023

Mit 22. Jänner 2018 begann die ASFINAG mit dem Umbau der Anschlussstelle Fischamend. Damit auch diese A 4 Verbindung mit der B 9 Hainburger Straße auf die zukünftig dreispurige Ost Autobahn angepasst wird, verlegt die ASFINAG bis zum September dieses Jahres die Auf- und Abfahrten zur A 4.

Auf der B 9 selbst baut die ASFINAG zwei neue Kreisverkehre. Damit sollen in Zukunft Rückstaus auf die B 9 und auch auf der A 4 vermieden werden.

Ab Anfang März werden dann die Arbeiten auch auf der Hauptfahrbahn der A 4 Ost Autobahn zu spüren sein. Im Bereich der Anschlussstelle werden die Fahrspuren enger sein. Auch hier wird das Tempo reduziert – auf 80 km/h.

Erklärtes Ziel: Bis 2023 ist die mehr als 60 Kilometer lange Ost Autobahn vom Knoten Flughafen bis zum Grenzübergang Nickelsdorf für zehntausende Pendlerinnen und Pendler sicherer und komfortabler. Gesamtkosten dafür: 347 Millionen Euro.

-> Forderung an Infrastrukturminister Norbert Hofer: Zeitplan und Finanzierung Ausbau A4 muss sichergestellt sein

Die Ostautobahn ist mit täglich 35.000 Fahrzeugen im burgenländischen Bereich (Bruckneudorf) und mit bis zu 100.000 zwischen Wien und dem Flughafen eine der meistbefahrenen Routen Österreichs.

l Die Pendler sollen schneller, bequemer und sicherer unterwegs sein

l Aufwertung des Wirtschaftsraumes Ostregion

l Viele heimische Firmen haben sich beim Bestbieter-Verfahren durchgesetzt und Aufträge für Bautätigkeiten erhalten

l Unfallrisiko senken

-> Ein dreispuriger Ausbau führt zu einer Senkung der Unfallhäufigkeit um 20 Prozent

 

 

Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs und der Park & Ride-Angebote

Im Sinne der burgenländischen Pendler

Ausbau öffentlicher Verkehr

l NSB: Fahrgastrekord im Jubiläumsjahr der Neusiedler Seebahn  -> LAbg. FRIEDL

Im Jahr 2017 wurden auf der Strecke der Neusiedler Seebahn 768.000 Fahrgäste befördert, dies ist ein Plus von 5,35 % gegenüber dem Jahr 2016 und ein neuer Fahrgast-Rekord.

Der Passagierzuwachs von 2016 auf 2017 ist damit mehr als doppelt so groß wie im Vergleichszeitraum 2015 auf 2016

spö 

 

 

Sicherheit auf Straße & Bahn

l Kontrollen – Grenzkontrollen – Drogenkuriere auf der A4

-> POSITIV Assistenzeinsatz des Bundesheeres an der Grenze
-> Polizei und Bundesheer verfügen über gut ausgebildete Diensthunde, die an der       Grenze  verstärkt zum Einsatz kommen müssen
l Schwerpunktkontrollen
l Kontrollstelle – Verkehrskontrollplatz zwischen den Ausfahrten Bruck-Ost und West

Lkw spielen eine große  Rolle bei Unfällen mit schweren und tödlichen Folgen

rund 100 Stunden im Monat kontrollieren Polizei,  Zoll und technische Prüfdienst LKWs             Schwerpunktmäßig: Ruhezeiten, technischen Zustände, Belastungen der Schwerfahrzeuge              Damit soll das Risiko von schweren Unfällen mit langen Streckensperren, die von technischen          Mängeln und Übermüdung ausgehen, minimiert werden. Eröffnet wurde der rund 22.000                 Quadratmeter große Kontrollplatz im Sommer 2015.

Lkw-Verkehr im Bezirk Neusiedl im vergangenen Jahr 2017 erneut zugenommen

VCÖ: Autobahnabschnitte der einzelnen Autobahnen mit dem jeweils stärksten Lkw- (Anzahl Kfz über 3,5 Tonnen von 1.1. bis 30.11.2017, in Klammer Änderung zu 1.1.-30.11. 2016)

l A4 Bruckneudorf: 2.831.400 Lkw (plus 3,2 Prozent)

Auf der A4 bei Bruckneudorf wurden von Jänner bis November 2017 mehr als 2,8 Millionen Schwerfahrzeuge gezählt – das sind um rund 90.000 (3,2 Prozent) mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres.

Auf der A6 bei Kittsee wurden im genannten Zeitraum rund 850.000 Schwerfahrzeuge gezählt – das entspricht einer Zunahme um 2,5 Prozent.

 

l Rechte Spur auf Autobahnen =  rollende Lagerhalle

-> EU-Vorsitz nutzen, um Maßnahmen gegen Auswüchse des Transports zu setzen

zB Schweinefleisch wird aus Ostdeutschland über Österreich nach Italien                       transportiert, dort zu Parmaschinken weiterverarbeitet und dann – wieder über            Österreich – nach Deutschland zurücktransportiert – Millionen Tiere werden lebend         transportiert -> viel Tierleid und viel Transit-Verkehr

l Rettungsgasse – System gut, aber bessere Kontrollen

Hier sind Innenminister Kickl und Infrastrukturminister Hofer gleichermaßen                gefordert!

Forderungen:

l Mehr Fracht von der Straße auf die Schiene

l weniger Tiertransport

l 130 km/h GENUG!

l Ausbau A4 bis Nickelsdorf

l Rettungsgasse beibehalten! -> Fehlverhalten ahnden

l Öffentliche Anbindung ND an Flughafen -> Gespräche mit Land NÖ und Infrastrukturminister Hofer

l SICHERHEIT an unbeschrankten Bahnübergängen

neben der Signallichtanlage sind/werden auch Kameras montiert, die Fahrzeuge, die    bei ROT die Gleise überqueren, aufnehmen ->  Anzeige

l E-Autos: steigende Neuzulassungen sind zu begrüßen – allerdings Intensive Schulung aller Einsatzkräfte – vor allem für den Brandfall – zum eigenen Schutz!

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E-Autos

Der burgenlandweit gerechnete Anteil der E-Autos an den Neuzulassungen lag bei 1,2 Prozent.

Im Burgenland fanden 131 neue E-Autos ihre Besitzer. Im Jahr 2016 waren es 75 Fahrzeuge, im Jahr 2015 waren es erst 38.

l Derzeit gibt es rund 300 Elektroautos im Burgenland, informiert der Verkehrsclub Österreich (VCÖ).

Quelle FOCUS: Elektrofahrzeuge – Feuerwehr – umfassende Sicherungsmaßnahmen nötig

Da bei diesen Fahrzeugen nicht mehr „einfach“ der Schlüssel aus dem Zündschloss genommen werden kann -> Hochvolt-Komponenten müssen durch die Einsatzkräfte außer Betrieb genommen werden, um die Sicherheit der Einsatzkräfte sicher zu stellen. Außerdem geht von der Batterie eine Brandgefahr aus.

Quelle ORF: Neue Technik birgt aber auch Gefahren

bei Benzin- und Dieselautos liegt die Spannung zwischen 30 und 40 Volt. Bei Elektroautos kann die Spannung jedoch bis zu 20 Mal so hoch sein.

Es besteht die Gefahr, dass es irgendwo einen Kurzschluss gegeben hat, und ein Teil, der normalerweise ungefährlich ist, auf einmal unter Spannung steht und somit lebensgefährlich ist.

Aus technischer Sicht gilt: Liegt die Spannung über 60 Volt, so kann nicht mehr gewährleistet werden, dass der menschliche Hautwiderstand bei Stromschlägen ausreichend schützt.

Die hochstromführenden Bauteile sind am Unterboden ausreichend verkleidet. Die Pannenfahrer und Einsatzkräfte müssen für Elektromodelle jedenfalls speziell geschult werden.

Kabel, die mehr als 60 Volt Spannung führen, müssen orange gekennzeichnet werden und Gehäuseteile von stromführenden Komponenten mit Warnaufklebern versehen sein

STEIGENDE ZULASSUNGSZAHLEN für E-AUTOS sind positiv, allerding:

 

FORDERUNG: Intensive Schulung aller Einsatzkräfte – vor allem für den Brandfall – zum eigenen Schutz!

 

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