Wechsel im SPÖ Klub

Eisenstadt, 5. 2. 2018

Starkes Führungsteam für ein starkes Burgenland

Klubobfrau Ingrid Salamon: Noch mehr Bürgernähe und Regionalität in Klubarbeit

Mit dem Wechsel von Ingrid Salamon an die Klubspitze wurden auch personelle und organisatorische Veränderungen notwendig. Der SPÖ-Klub Burgenland hat sich neu aufgestellt. Neben der neuen Klubobfrau wurde ein starkes Führungsteam installiert. Landtagsabgeordnete Edith Sack ist weiterhin stellvertretende Klubobfrau, neu dazu kommt als stellvertretender Klubobmann der Olbendorfer Bürgermeister und Landtagsabgeordnete Wolfgang Sodl. Ingrid Salamon: „Zwischen uns passt die ‚Chemie‘, was wichtig ist, denn wir werden als starkes Team auftreten“ Die Dreier-Spitze sei auch eine regionalpolitische „Ansage“: „Der SPÖ-Klub ist nicht nur personell der stärkste im Landtag – wir haben auch den Anspruch alle Landesteile gleichwertig zu vertreten. Dieser Anspruch spiegelt sich auch in der Klubspitze wider!“

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Sachlichkeit, Bürgernähe, und Regionalität seien die „Markenzeichen“ der sozialdemokratischen Klubarbeit, so Klubobfrau Ingrid Salamon. „In diesem Sinne wird die 2016 gestartete Initiative ‚Miteinander Reden‘ fortgesetzt. Wir tragen unsere Klubarbeit in die Bezirke, suchen den Dialog mit der Bevölkerung, wollen regionale Anliegen aufgreifen und Lösungen erarbeiten.“ Bei der Klubarbeit im Landtag werde der bewährte Kurs fortgesetzt. „Wir sind in einer gut funktionierenden Koalition, die auf das Motto „Arbeiten statt Streiten setzt“, hält Salamon fest.

>>>Neue Stellvertreter: LAbg. Edith Sack, LAbg. Wolfgang Sodl<<<

Im Führungsteam des SPÖ Klubs hat sich Frauen- und Familiensprecherin LAbg. Edith Sack als eine der wichtigsten Playerinnen etabliert. Sie ist seit 2010 stellvertretende Klubobfrau: „Wir wollen das Prinzip der Teamarbeit in Zukunft noch stärker leben, denn wer alleine arbeitet addiert. Wer zusammenarbeitet, multipliziert.“ Als Bereichssprecherin sei ihr Hauptanliegen, die Position des Burgenlandes als Familienland Nr. 1 weiter zu stärken und auszubauen. An den Bund gerichtet gibt es eine klare Ansage: „Die SPÖ ist selbstverständlich für einen Familienbonus, aber für uns ist jedes Kind gleich viel wert. Daher fordern wir die Bundesregierung auf, dass alle vom Familienbonus profitieren müssen – auch Alleinerziehende und Teilzeitbeschäftigte!“

Neu als stellvertretender Klubobmann ist LAbg. Wolfgang Sodl, erfolgreicher Bürgermeister, Obmann des burgenländischen Pendlerforums und seit 2010 Abgeordneter im Landtag. Als Bereichssprecher hat er mit Verkehr, Pendlerfragen, Infrastruktur und Landwirtschaft Schlüsselbereiche für den ländlichen Raum inne. „Für mich ist die Mitarbeit im Führungsteam ein Vertrauensbeweis für die gute Arbeit im Klub im Pendlerforum und als Bürgermeister einer ‚typischen‘ südburgenländischen Landgemeinde“, so LAbg. Wolfgang Sodl. Diese gute Zusammenarbeit wolle er auch besonders als Bindeglied zu den Gemeinden leben. „Meine Themenbereiche sind für den ländlichen Raum und die Arbeitnehmer von zentraler Bedeutung. Schwerpunkte 2018 sind der Bau der S7, eine weitere Entlastung für Pendler durch Umstellung der Pendlerpauschale auf kilometerabhängiges Pendlergeld und ein leistungsfähiges Internet in allen Landesteilen und Gemeinden.“
Neu verteilt werden teilweise auch die Bereichssprecher-Verantwortlichkeiten: LAbg. Peter Heger übernimmt die Bereiche Budget/Finanzen und Abfall/Wasserwirtschaft, Bildungssprecherin LAbg. Doris Prohaska zusätzlich die Agenden für Dorferneuerung. LAbg. Kilian Brandstätter bleibt Jugendsprecher und wird als Umweltsprecher einen weiteren Bereich betreuen.

>>>Entbürokratisierung und Arbeitsmarkt als Schwerpunkte 2018<<<

Inhaltlich stehe man 2018 vor dem wichtigsten Arbeitsjahr in dieser Legislaturperiode. Auf der Agenda des Landtags stehen rund 20 Gesetzesinitiativen – beispielsweise das Feuerwehrgesetz, das Abwasserwirtschaftsgesetz und das Tourismusgesetz. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entbürokratisierungsoffensive. Klubobfrau Salamon: „Wir wollen Gesetze vereinfachen und Verfahren für die BurgenländerInnen und Betriebe erleichtern.“ Top-Thema 2018 sei aber die Fortsetzung des Aufschwungs am Arbeitsmarkt. „Wir haben die Trendwende bei der Arbeitslosigkeit geschafft und einen neuen Höchststand bei der Beschäftigung erreicht“, so Salamon. Mit der Erhöhung der Zielvorgabe von 1.000 auf 1.500 neue Arbeitsplätze netto pro Jahr soll der Job-Boom fortgesetzt werden. „Diese Jobs schafft nicht die Politik – wir sind aber für die Rahmenbedingungen verantwortlich und müssen an den nötigen Schrauben drehen. Anders als die ÖVP reden wir das Land nicht schlecht, sondern wollen die Trendwende am Arbeitsmarkt fortsetzen und verstärken“, so Salamon.

 

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