Freie Fahrt für alle unter 26 Jahren

Eisenstadt, 2. 2. 2018

Top-Jugendticket ausweiten: SPÖ – Jugendsprecher fordert freie Fahrt für alle unter 26 Jahren!

„Mit dem Top-Jugendticket ist dem Land Burgenland gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Ostregion ein großer Wurf in der Jugendarbeit gelungen. Das war ein weiterer massiver Entlastungsschritt zugunsten von Jugendlichen und Familien“, so der SPÖ-Jugendsprecher Kilian Brandstätter. Mit dem Top-Jugendticket können SchülerInnen und Lehrlinge um 60 Euro ganzjährig mit allen Öffis in Burgenland, Niederösterreich und Wien fahren – auch in der Freizeit, statt nur von zuhause in die Schule und retour. Darüber hinaus bietet das Land zusätzliche Unterstützung für die Mobilität der Jugendlichen an, erklärt Brandstätter: „Einerseits mit der Förderung von 50 % der Semesterticket-Kosten. Viele Gemeinden – vor allem SPÖ-geführte Gemeinden, übernehmen die zweite Hälfte. Andererseits beteiligt sich das Land an der Finanzierung der Hochschüler-Monatskarten mit rd. 180.000 Euro pro Studienjahr. Damit können Studierende aus dem Burgenland das Ticket um 30 % günstiger erwerben.“ Das Burgenland habe seine Aufgaben auf Punkt und Beistrich erledigt, Verbesserungsbedarf sieht der Jugendsprecher aber weiterhinauf Bundesebene.

spö

SPÖ KO Ingrid Salamon, SPÖ Jugendsprecher_Kilian_Brandstätter

Derzeit gilt das Top-Jugendticket nur für Schüler und Lehrlinge bis zum 24. Lebensjahr und ausschließlich im Burgenland, in Wien und Niederösterreich. Für mehr Mobilität aller Jugendlichen fordert die SPÖ Burgenland seit Jahren die Ausweitung des Top-Jugendtickets für alle jungen Menschen in Ausbildung unter 26 Jahren in ganz Österreich. „Wir haben in den letzten Jahren mehrere Initiativen gestartet, um das zuständige ÖVP-Familienministerium in die Pflicht zu nehmen: Knapp 2.000 Burgenländerinnen und Burgenländer haben unsere Petition für die Ausweitung des Top-Jugendtickets unterschrieben. Das zuständige ÖVP Familienministerium steht aber seit Jahren auf der Bremse“, stellt der SPÖ-Jugendsprecher Kilian Brandstätter wiederholt fest.

Die neue ÖVP-Familienministerin Bogner-Strauß habe aber offenbar wie ihre Vorgängerin wenig für dieses wichtige Anliegen der Jugend übrig: „Die ‚Ausweitung des Semestertickets‘ als Top-Jugendticket für Studierende wurde bereits von ÖVP-Ministerin Karmasin ignoriert – obwohl es im Regierungsübereinkommen vereinbart war – diesem Beispiel folgt jetzt auch die neue ÖVP-Familienministerin“, so Brandstätter. Die ÖVP Burgenland wäre gut beraten, ihre Parteikollegin im Bund zur Tat zu pfeifen, statt dem Burgenland die Kosten umzuhängen: „Das gilt nicht nur für die überfällige Ausweitung des Top-Jugendtickets, sondern generell für die Beendigung von Jugend-Belastungspaketen– wie zum Beispiel der Einführung der Studiengebühren!“

 

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