2018: Das Jahr der Erneuerung und Öffnung für die GRÜNEN

Eisenstadt, 2. 2. 2018

Die GRÜNEN haben sich für das Jahr 2018 einiges vorgenommen. Landessprecherin Regina Petrik zeigte sich am Freitag bei der Vorstandsklausur der GRÜNEN Burgenland in Eisenstadt In Bezug auf den Erneuerungsprozess ihrer Partei zuversichtlich, lies aber auch keinen Zweifel daran, dass das abgelaufene Jahr für die GRÜNEN ein schwieriges war: „Schon vor der Nationalratswahl im Herbst war uns klar, dass es 2018 eine Neudefinition des GRÜNEN Projekts brauchen wird. Derzeit führen wir eine grundsätzliche Auseinandersetzung darüber, welchen Herausforderungen sich die GRÜNEN in ihrer Politik in der heutigen Zeit stellen müssen“, erläutert Regina Petrik den Erneuerungsprozess ihrer Partei. „Die Botschaft ist angekommen, jetzt arbeiten wir mit voller Kraft am Neustart. Vor uns liegt ein Jahr der Öffnung und des Dialogs mit vielen Teilen der Zivilgesellschaft, mit Initiativen aus unterschiedlichen Gesellschaftsbereichen, vor allem aber mit jenen Menschen, denen es wichtig ist, dass die GRÜNEN in Zukunft wieder im Nationalrat vertreten sind.“

Grüne

GRÜNER Dialogprozess auf breiter Basis in Bund und Land

Im Burgenland hat dieser Prozess bereits im Herbst begonnen, wo in Gesprächsrunden in allen Landesteilen über die Neuausrichtung der GRÜNEN diskutiert wurde. Der bundesweite Startschuss zu einem breit angelegten Erneuerungsprozess erfolgt laut Petrik, die auch Mitglied des GRÜNEN Bundesvorstandes ist, am 17. Februar bei einer Dialogveranstaltung in Wien. Dort wird es darum gehen, Stimmen aus unterschiedlichen Teilen der Zivilgesellschaft zu hören und das GRÜNE Projekt auf breiter Basis gemeinsam weiter zu entwickeln. Dieser Auftakt ist zugleich auch Startschuss für weitere Dialogveranstaltungen in den Bundesländern.

„Ich bin überzeugt, dass wir 2018 einen guten Grundstein für die weitere Arbeit der GRÜNEN, auch im Burgenland, legen werden. Mir ist es ein persönliches Anliegen, dabei all jene Menschen einzubeziehen, die das Fehlen der GRÜNEN im Nationalrat beklagen und die ihre Erwartungen an GRÜNE Politik einbringen wollen. Denn wir verfolgen alle ein gemeinsames Ziel: den Schutz unserer Umwelt, das Engagement für eine solidarische Gesellschaft und den Kampf gegen undemokratische Wirtschaftssysteme“, lädt Regina Petrik zum breiten Dialog ein.

Landesgeschäftsführerin Malli: 2017 als Zäsur, Neustart auch im Burgenland

Gemeinsam mit Petrik zog die GRÜNE Landesgeschäftsführerin Anita Malli im Rahmen der Landesvorstandsklausur Bilanz über das vergangene Jahr und thematisierte auch die Folgen der Nationalratswahl für die GRÜNEN im Burgenland. „Die Nationalratswahl 2017 bedeutet zweifelsohne eine bundespolitische Zäsur für die GRÜNEN. Bei den beinahe zeitgleich abgehaltenen Gemeinderatswahlen konnten wir unsere Ziele erreichen und einen Erfolg verbuchen: Die GRÜNEN sind heute in mehr Burgenländischen Gemeinderäten vertreten als je zuvor.“ Wie alle anderen GRÜNEN Landesorganisationen habe auch auch das Burgenland seinen Beitrag zur finanziellen Konsolidierung der Bundespartei geleistet. Als Konsequenz haben die GRÜNEN den Mietvertrag für ihr Landesbüro in Eisenstadt gekündigt und mit Jahresbeginn die Personalkosten zurückgeschraubt, so Malli.

Fokus auf Landtagswahl 2020

Die GRÜNEN stellen bei der Landesvorstandsklausur am Freitag bereits die Weichen für die Burgenländische Landtagswahl 2020. Das erfolgreiche Abschneiden der GRÜNEN in Niederösterreich am vergangenen Sonntag hat gezeigt, dass ein personell und inhaltliches starkes Angebot von den Wählerinnen und Wählern belohnt wird. Landesgeschäftsführerin Malli: „Auch im Burgenland sehen wir gute Chancen 2020 erfolgreich zu sein. Der Zuspruch aus der Bevölkerung ist groß, seit Herbst verzeichnen wir einen deutlichen Anstieg bei den Mitgliedsanträgen, und mit unserem neuen Vorstandsmitglied Gerald Kanz – Unternehmer und frischgebackener GRÜNER Gemeinderat aus Gols – senden wir ein deutliches Signal an die burgenländische Wirtschaft. Auch unser erstmaliges Antreten bei der Burgenländischen Landwirtschaftskammerwahl im März unterstreicht unsere klare Nummer-Eins-Position beim Thema Umwelt- und Klimaschutz im Burgenland. Eine ökologischen Wende in der Landwirtschaft, die einen wesentlichen Teil unserer Lebensgrundlage darstellt, wird es nur mit den GRÜNEN geben.“

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar