Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Oberwart hat eine neue Direktorin

Oberwart, 17. 1. 2018

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LR Doskozil: „Martina Reicher bringt fundierte Erfahrung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie im Ausbildungsmanagement mit“

In Oberwart wurde heute die neue Direktorin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Oberwart der Öffentlichkeit präsentiert. Die Südburgenländerin Martina Reicher, MSc wird die Schule künftig als Direktorin leiten. Dazu Landesrat Mag. Hans Peter Doskozil: „Martina Reicher ist für diesen herausfordernden Job bestens geeignet. Sie wurde als Bestgereihte ausgewählt und bringt fundierte Erfahrung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie im Ausbildungsmanagement mit. Ich bin mir sicher, dass sie die Schülerinnen und Schüler gut durch die Ausbildung begleitet und stets ein Ohr für Anliegen offen hat. Ich wünsche ihr alles Gute, viel Erfolg und einen guten Start.“ Die Schule in Oberwart hat seit Jahrzenten eine große Bedeutung, denn der Gesundheitsbereich ist im Burgenland einer der größten Arbeitgeber. Bereits seit 1975 wird an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Oberwart gelehrt. Derzeit werden 119 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Die jährlichen Kosten für die Ausbildung belaufen sich auf über 2 Millionen Euro.

Die Schule für Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege der Burgenländischen Krankenanstalten GmbH in Oberwart ist die einzige derartige Ausbildungsstätte des Burgenlandes und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung in den Krankenanstalten, aber auch in den Altenwohn- und Pflegeheimen des Landes. „Das Burgenland braucht bestens ausgebildetes Personal, denn das Gesundheitssystem muss stabil sein und auch die bestmögliche gesundheitliche Versorgung für alle Burgenländerinnen und Burgenländer garantieren können. Insgesamt gilt es den gesamten Gesundheitsbereich zu stärken. Deshalb ist eine nachhaltige Gestaltung vor allem im Bereich der Ausbildung für unser zukünftiges Personal sowie im finanziellen Bereich von Bedeutung“, so Doskozil.

Ärztliche Versorgung im Burgenland
Das Land wird künftig in allen Bezirken Akutordinationen einrichten. Das Pilotprojekt in Oberwart wurde sehr gut angenommen. Die Akutordinationen sollen ab April flächendeckend in allen Bezirken eingeführt werden, um die ärztliche Versorgung auch in den Abendstunden zu gewährleisten. Das Land hoffe, dadurch den Beruf des Landarztes attraktiver wird. Ein weiterer Punkt der aller höchste Priorität hat ist die Hausärzte Struktur. Doskozil: „Hausärzte sind für die Menschen besonders wichtig und es gilt diese Struktur zu festigen. Insgesamt gilt es aber, den gesamten Gesundheitsbereich zu stärken. Das betrifft vor allem auch die noch bessere Kooperation zwischen dem Spitals- und dem Facharztbereich.“

Martina Reicher, MSc, wohnt in Rudersdorf und arbeitete von 1992 bis 2005 als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin in den Landeskrankenhäusern Feldbach (Steiermark) und Feldkirch (Vorarlberg). Von 2006 bis 2017 war sie Lehrerin für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Bad Radkersburg. Im Jahr 2008 hat sie den Universitätslehrgang für Lehrer der Gesundheits- und Krankenpflege abgeschlossen und im Jahr 2014 beendete sie ihr Studium in Pflegepädagogik.

 

 

 

 

 

 

 

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