Bilanz 2017 der SPÖ Frauen Burgenland

Eisenstadt, 21. 12. 2017 –

Nach einem intensiven Wahljahr ziehen die SPÖ Frauen Burgenland eine positive Bilanz. „Das frauenpolitisch relevante Wahljahr 2017 neigt sich dem Ende zu. In keiner anderen Partei im Burgenland sind so viele Frauen in den Gemeinden engagiert wie in der SPÖ. Mit 10 Bürgermeisterinnen, 15 Vize-Bürgermeisterinnen und 393 Gemeinderätinnen sind wir sehr gut aufgestellt“, so Landesfrauenvorsitzende LRin Verena Dunst.

spö

Weibliche Ideen sind unerlässlich in der Politik. Um Frauen zu ermutigen, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren, ihre Sichtweisen einzubringen und damit ein Stück weit die Gemeinden lebenswerter zu machen, haben die SPÖ Frauen Burgenland unter dem Motto „Weil ich´s kann“ eine eigene Frauenkampagne für die Gemeinderatswahl 2017 konzipiert. Bereits Anfang des Jahres luden die SPÖ Frauen zum Gemeinderätinnenkongress und vor der Gemeinderatswahl zu den Workshops „Mein Weg in den Gemeinderat“ zu den Themen Hausbesuche, Kameratraining und Kommunikation ein. „In Summe haben wir nun 393 weibliche Gemeinderätinnen von der SPÖ, darauf können wir stolz sein“, so die Landesfrauenvorsitzende. Höhepunkte in diesem Jahr waren der Frauentag mit Live-Chat im Frauenmonat März, das 10-jährige Jubiläum der Landesfrauenvorsitzenden Dunst, die Bädertour durchs gesamte Burgenland im Sommer und der Schweigemarsch zu „16 Tage gegen Gewalt“.

Am 15. Oktober wählte Österreich einen neuen Nationalrat. Mit der burgenländischen Nationalratsabgeordneten Bgm.in Klaudia Friedl haben wir nun auch eine starke Frauenstimme aus dem Burgenland in Nationalrat. Für die meisten Menschen wird diese neue Schwarz-Blaue Regierung das Leben erschweren, denn Österreich wird frauenpolitisch zurückgeworfen. Änderungen bei der Elternkarenz und im Familienrecht sind vorgesehen. Der Familienbonus soll Familien mit kleinem Einkommen und besonders Alleinerzieherinnen nicht zugutekommen. Der 12-Stunden-Arbeitstag wird vor allem für Frauen zu Vereinbarkeitsproblemen führen. „Wir Sozialdemokratinnen nehmen diese Verschlechterungen nicht einfach hin. Jetzt erst recht werden wir dagegen laut auftreten und kämpfen“, macht Landesfrauenvorsitzenden LRin Dunst deutlich.

 

 

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